name: best-practices description: > Recherchiert und pflegt Best Practices in zwei Bereichen: (1) die eigenen Claude-Code-Werkzeuge (den "Harness"): Hooks, Skills, Agents, Plugins, MCP-Server, Slash-Commands, Settings, Kontext-Management, Token-Effizienz, Arbeitsweise; und (2) die Software/Sprachen, die in den Projekten benutzt werden (Kotlin, Swift, Gradle, .NET/WPF, TypeScript, Rust …) — das ist die "zweite Seite der Medaille" zum Bug-Almanach. Gleicht den aktuellen Stand gegen die jeweils passenden offiziellen Changelogs/Docs ab (Claude-Code-Changelog fuer den Harness, der eigene Software- Changelog fuer Projekt-Code), speichert das Wissen im best-practices/-Ordner (und koppelt dabei gefundene Bugs in den Bug-Almanach bugs/ zurueck) und liefert eine strukturierte Auswertung mit direkten Verbesserungsvorschlaegen. Nutze diesen Skill IMMER wenn der Benutzer sagt: "Best-Practices", "starte den Best-Practices-Skill", "Best Practices recherchieren", "recherchiere Best Practices fuer [meine Werkzeuge / Kotlin / Swift / Gradle / …]", "was ist neu in Claude Code / in Kotlin / in Swift", "sind meine Hooks/Skills/MCP noch aktuell", "aktualisiere mein Harness-Wissen", "Best Practices fuer die aktuelle [Software]-Version", "Harness- Recherche". Standardlauf deckt ALLE Kategorien ab; man kann ihn aber auf EINEN Bereich fokussieren ("Best-Practices nur fuer Kotlin", "nur fuer Hooks", "nur fuer Chrome- Erweiterungen"). Aendert nie ein Werkzeug — recherchiert, speichert und schlaegt vor. invocation: user
Web-Recherche laeuft ueber den zentralen
research-Skill (Delegation, seit 2026-06-21). Nach Frage 1 (Policyresearch-strategy.md: Empfehlung + A/B/C/D) die Recherche NICHT selbst orchestrieren — denresearch-Skill laden und ihm diesen Research-Auftrag uebergeben (verlustfreie Bruecke; ALLE Felder ausfuellen, nichts erzaehlen):
- zweck: best_practice · rueckgabe_schema:
best_practice· zerlegungs_modus:feste_liste- unterthemen[]: pro Kategorie: WAS hat sich geaendert (offizielles Changelog) + Best-Practice-Aspekte (je 2-3 Saetze praezise — werden 1:1 an die Researcher gereicht)
- version_anker: PFLICHT — LIVE-Version + last_version-Delta (Changelog-Anker)
- engine: A→C · anzahl/wellen/cap: 7, Continuous-Spawning, KEIN Eintrags-Cap
- persistenz_ziel:
best-practices/<kategorie>/<bereich>.md (Kurzcheck+Volltext) + gefundene Bugs zurueck in bugs/· dup_quelle: bestehender Best-Practices-Stand- nacharbeit_aufrufer: gefundene Fallen/Bugs in den Bug-Almanach zurueckkoppeln Der research-Skill uebernimmt sichtbare beschriftete Researcher + Continuous-Spawning + Zwischenfazit pro Researcher + ruhige Auswertung und gibt das Ergebnis im
best_practice-Schema zurueck; damit hier weiterarbeiten. (Die A/B/C-Engine-Details unten bleiben als Referenz, werden aber vom research-Skill ausgefuehrt.)
Best-Practices — Harness-Wissen aktuell halten
Zweck
Mein Wissen ueber meine eigenen Werkzeuge ist auf den Trainingsstand eingefroren, aber Claude Code entwickelt sich staendig weiter. Dieser Skill schliesst die Luecke: Er recherchiert, was sich an den Werkzeugen geaendert hat und wie man sie heute am besten einsetzt, und speichert das dauerhaft. So wird reaktive Recherche zu proaktivem Wissen, das beim naechsten Mal schon bereitliegt (Compound Intelligence Effect, Direktive #1).
Dieser Skill ist Teil 1 (Wissen sammeln + strukturieren + auswerten). Das spaetere Plugin "Harness-Intelligenz" (Teil 2) denkt ueber das gesammelte Wissen nach und verbessert Werkzeuge — das ist NICHT Aufgabe dieses Skills.
Zwei Bereiche, ein Ordner
Der Ordner ist flach 1:1 wie bugs/ aufgebaut (seit 2026-06-16): best-practices/<kategorie>/<bereich>.md,
gleiche Kategorien und Dateinamen wie bugs/<kategorie>/<bereich>.md. Der Skill pflegt zwei Arten von
Best-Practices im selben Schema:
- Harness (Kategorie
claude-tooling/): die Claude-Code-Werkzeuge. Themen-Dateienclaude-tooling/hooks.md,claude-tooling/skills.md,claude-tooling/agents.md,…/plugins.md,…/mcp.md,…/commands.md,…/settings.md,…/kontext.md,…/token-effizienz.md,…/arbeitsweise.md,…/researcher.md,…/neues.md. Quelle ist der offizielle Claude-Code-Changelog (viaupdate-changelog.ps1-Script). (Daneben liegen inclaude-tooling/die Bug-gepaarten Digests wieclaude-hooks.md,mcp-server.md,claude-config.md— Gegenstücke zubugs/claude-tooling/.) - Projekt-Code (Kategorien
android/,android-build/,desktop/,web/,apis/,peripherie/,assets/,agents/):best-practices/<kategorie>/<software>.md(z. B.android/kotlin.md,desktop/swift-appkit.md). Quelle ist der eigene Changelog der jeweiligen Software (KEIN Claude-Script) — die installierte Software-Version wird live ermittelt und ist der Versions-Anker. Das ist die zweite Seite der Medaille zum Bug-Almanach (~/proggs/bugs/): dort steht was schiefgeht, hier wie man es von vornherein richtig macht.
Abgrenzung — wann dieser Skill NICHT greift
- Tiefe Meta-Analyse ueber den ganzen Ordner, Mustererkennung, Zukunftsprojektion: Teil 2.
- Werkzeuge tatsaechlich aendern/reparieren: Teil 2. Dieser Skill schlaegt nur vor und fasst nie ein Werkzeug an.
Fokus auf einen Bereich (statt Volllauf)
Standardmaessig deckt ein Lauf alle Kategorien ab. Man kann den Skill aber auf EINEN
Bereich einschraenken — z.B. "Best-Practices nur fuer Kotlin", "nur fuer Hooks", "nur fuer
Chrome-Erweiterungen". Dann nur die genannte Kategorie/Software recherchieren und schreiben.
Das nutzt u.a. der bug-almanach-recherche-Skill, wenn er gezielt eine Software aufrollen
laesst.
Erster Lauf: Wissensbasis anlegen (falls noch nicht vorhanden)
Pruefe, ob ~/proggs/best-practices/ existiert. Falls nicht, lege die Struktur an
(flach 1:1 wie bugs/, gleiche Kategorien):
best-practices/
├── README.md ← Kategorie-Index (siehe bestehende README.md)
├── SYSTEM.md ← Systembeschreibung + Aenderungs-Historie (§8)
├── _state.json ← {"last_version": null, "last_checked": null}
├── _changelog-archiv.md ← VERBATIM Claude-Code-Changelog (Recherche-Quelle, vom Script geholt)
├── claude-tooling/ ← Harness: hooks.md, skills.md, agents.md, plugins.md, mcp.md,
│ commands.md, settings.md, kontext.md, token-effizienz.md,
│ arbeitsweise.md, researcher.md, neues.md (+ Bug-gepaarte Digests)
├── android/ · android-build/ · desktop/ · web/ · apis/ · peripherie/ · assets/ · agents/
│ ← Projekt-Code: <software>.md je Kategorie (1:1 wie bugs/)
Der Ordner liegt bewusst im Repo, damit er nach macOS mit-synct. Jede Themen-/Software-Datei startet mit einer kurzen Ueberschrift; Eintraege kommen erst beim Recherchieren dazu.
Ablauf eines Laufs
- Stand lesen:
_state.json+README.mdlesen → welche Version/welches Datum war zuletzt? - Changelog verbatim holen + Delta bestimmen: Den KOMPLETTEN offiziellen Changelog
wortwoertlich herunterladen (siehe Abschnitt "Changelog-Archiv — vollstaendig & verbatim")
und mit
last_versionvergleichen, um die neuen Versionen zu erkennen. (Bei explizitem Wunsch nach Volllauf den Delta-Schritt ueberspringen und alle Kategorien neu aufrollen.) - Nichts Relevantes neu? → "Nichts Neues seit Version X (Stand: Datum)" melden, fertig.
- Delta vorhanden? → ZUERST den Recherche-Weg per
AskUserQuestionwaehlen lassen (Regelresearch-strategy.md, Frage 1 A/B/C/D) — NIE automatisch losrecherchieren:- A (Standard): Firecrawl + MiniMax M3 (max Thinking) →
python3 ~/proggs/mm-research.py "<kategorie-frage>" [n]pro Kategorie. Firecrawl Free = max 2 GLEICHZEITIG (2 starten → auf Ergebnis warten → naechste 2; NICHT 7). Nach Abschluss Frage 2 (zusaetzliche Eskalation?). MiniMax liefert die quellentreue Auswertung; der Hauptagent arbeitet sie in die Kategorie-Dateien ein (Stufe 3 /research-persistence). - B (Eskalation): MiniMax + parallel (max Thinking) →
python3 ~/proggs/or-research.py "<frage>"(kein 2-Limit, hoehere Parallelitaet, pay-per-use, kein Monatslimit). - C (Opus-Schwarm): NUR auf explizite Wahl → die Researcher-Regeln unten (7 parallel, Continuous-Spawning).
- Der
research-approval-Hook blockt mm/or-research, bis Frank A/B gewaehlt UND die Freigabe gesetzt ist (touch "$TEMP/research-approved.flag"). Jeder Researcher/Lauf bearbeitet einen klar begrenzten Bereich und recherchiert pro Kategorie: - WAS hat sich geaendert (offizielles Changelog)
- WIE wendet man es am besten an (Anthropic-Docs / Engineering-Blog)
- Alternativen von aussen (externe Quellen, klar als
externgelabelt, sekundaer) Was in keine definierte Kategorie passt → Kategorie 12 (Neues, immer die letzte Kategorie).
- A (Standard): Firecrawl + MiniMax M3 (max Thinking) →
- Speichern: Kategorie-
best-practices.mdaktualisieren (jeder Eintrag mit Quelle + Datum +offiziell/extern-Flag),_changelog-archiv.mdinkrementell aktualisieren (siehe Abschnitt unten),README.md+_state.jsonaktualisieren. Ein neues Harness-Thema ist einfach eine neue Dateiclaude-tooling/<thema>.md(keine Nummerierung/Reihenfolge mehr); thematisch noch Unsortiertes sammeltclaude-tooling/neues.md. Bei Projekt-Code- Laeufen zusaetzlich die Bug-Almanach-Rueckkopplung ausfuehren (Abschnitt „Kopplung zum Bug-Almanach"): gefundene Bugs nachbugs/<bereich>.mdzurueckschreiben + Bezugs-Tabellen synchron halten. Self-Test (seit 2026-06-15): danachpython ~/proggs/bugs/health.pylaufen lassen — die coupling-Pruefung faengt fehlende/asymmetrische Bezugs-Tabellen sofort (alle fuenf Checks muessen gruen sein). Wird dabei ein SOFTWARE-gebundener Almanach neu angelegt/zurueckgekoppelt, traegt er das strukturierte> **Anker:** <label>=<version>-Feld (SYSTEM.md §7) + ggf. einencheck-version-anchor.py-Eintrag (Details: Skillbug-almanach-recherche, Schritt 6, Punkte 3-5). - Auswertung ausgeben (siehe Format unten).
Changelog-Archiv — vollstaendig & verbatim (KRITISCH)
Das _changelog-archiv.md ist die Rohdaten-Grundlage fuer alle spaeteren Mustererkennungen
(wie entwickelt sich Claude Code?). Eine Zusammenfassung ist hier wertlos — ein Researcher kann
nur mit dem Volltext arbeiten. Deshalb gilt strikt:
- Verbatim, ungekuerzt: Die Datei enthaelt den KOMPLETTEN offiziellen Changelog JEDER Version, alle Bullet-Points wortwoertlich. KEINE Zusammenfassungen, KEINE Wochen-Stichpunkte, KEINE Kuerzung.
- Kanonische Quelle:
https://raw.githubusercontent.com/anthropics/claude-code/main/CHANGELOG.md— enthaelt alle Versionen (neueste oben), zurueck bis in die 0.x-Reihe. Mindest-Abdeckung: ab 2.0. - Download-Methode: Direkter Datei-Download — NIEMALS WebFetch oder ein Researcher (die fassen zusammen und zerstoeren die Vollstaendigkeit; genau das war der urspruengliche Fehler 2026-05-25).
- Datum je Version: Der CHANGELOG.md hat KEINE Datumsangaben. Das Release-Datum kommt aus den
npm-Publish-Zeitstempeln (
@anthropic-ai/claude-code, Feldtime). Format:## X.Y.Z — YYYY-MM-DD, fehlt ein npm-Eintrag (sehr alte 0.2.x):— Datum unbekannt. So ist die Entwicklung auch ZEITLICH erfassbar, nicht nur nach Versionsnummer.
Ausfuehrung: das Script (nicht von Hand nachbauen!)
Die komplette Mechanik (Download + npm-Datum + Erstlauf/inkrementell + Verifikation) steckt in einem deterministischen Script. NICHT als Prosa rekonstruieren — aufrufen:
| Plattform | Befehl |
|---|---|
| Windows | pwsh ${CLAUDE_SKILL_DIR}/scripts/update-changelog.ps1 |
| macOS/Linux | bash ${CLAUDE_SKILL_DIR}/scripts/update-changelog.sh |
- Ohne Flag = inkrementell: nur Versionen neuer als
_state.json.last_versionwerden oben angehaengt; alte Eintraege + eigene Hand-Notizen bleiben unangetastet. - Mit
-FirstRun(ps1) /--first-run(sh): kompletter Neu-Aufbau (Erstlauf oder Reparatur). - Das Script pflegt
_state.jsonselbst und gibt am Ende eine Verifikation aus (Versions-Header-Zahl, Duplikat-Check). Getestet 2026-05-25: FirstRun = 296 Versionen, inkrementell haengt exakt die neuen an.
Taxonomie (12 Kategorien, selbst-erweiternd)
| # | Kategorie | Inhalt |
|---|---|---|
| 1 | Hooks | Events, Schema, Exit-Codes, Neuerungen |
| 2 | Skills | SKILL.md-Format, Trigger, References, skill-creator |
| 3 | Agents | Agent-Tool, Definitionen, Modellwahl, Parallelisierung |
| 4 | Plugins | plugin.json, Struktur, Marketplace, Komponenten |
| 5 | MCP-Server | .mcp.json, Konfiguration, lohnende Server, Resources/Tools |
| 6 | Slash-Commands | Command-Format, Argumente |
| 7 | Settings & Konfig | settings.json, Permissions, Env-Vars, Statusline, Output-Styles |
| 8 | Kontext-Management | Compaction, Microcompact, Autocompact-Schwellen, Memory |
| 9 | Token- & Kosten-Effizienz | Caching, Modellwahl, Effort-Levels, Parallelisierungs-Oekonomie |
| 10 | Arbeitsweise / Verhalten | Wie man Fragen angeht, Multi-Task, Planung, TDD |
| 11 | Researcher & Internet-Recherche | Robuster Einsatz von Researcher-Subagenten: Parallelitaet, Token-/Fetch-Limits, Absturz-Vermeidung, Checkpointing, gute Prompts fuer Web-Recherche. (Wir nutzen Internet-Researcher sehr oft — und sie stuerzen oft ab, daher eigener Fokus neben Kategorie 3 Agents.) |
| 12 | Neues / Horizont-Scan | Auffangzone fuer alles, was in keine definierte Kategorie passt. Bleibt IMMER die letzte Kategorie (hoechste Nummer). |
Kategorie 12 (Neues) ist wichtig: Nicht nur das suchen, was schon bekannt ist — gerade die ganz neuen Faehigkeiten bringen den groessten Sprung. Alles Unbekannte landet hier und wird, wenn es sich als wichtig erweist, zu einer eigenen Kategorie.
Speicherung (seit 2026-06-16): Die Harness-Themen liegen flach als claude-tooling/<thema>.md
(hooks.md, skills.md, …, neues.md) — keine nummerierten Ordner, keine Reihenfolge-Pflege mehr.
Die Tabelle oben ist nur die inhaltliche Orientierung; die #-Spalte sind Listennummern, keine
Ordnernamen. Ein neues Harness-Thema ist einfach eine neue Datei (z. B. claude-tooling/output-styles.md).
Projekt-Code-Kategorien (best-practices/<kategorie>/<software>.md)
Neben claude-tooling/ (Harness) gibt es die Projekt-Code-Kategorien android/, android-build/,
desktop/, web/, apis/, peripherie/, assets/, agents/ — dieselben Kategorien wie der
Bug-Almanach bugs/<kategorie>/, mit je einer selbst-identifizierenden Datei direkt im
Kategorie-Ordner (best-practices/<kategorie>/<software>.md, z. B. android/kotlin.md,
desktop/swift-appkit.md; kein best-practices--Praefix, keine projekt-code/-Ebene mehr),
die bei Bedarf entsteht (Kategorie-Index: best-practices/README.md).
Wichtiger Mechanik-Unterschied — beim Recherchieren beachten:
- Harness-Kategorien (01–12): Changelog-Quelle ist der Claude-Code-Changelog,
geholt mit dem
update-changelog.ps1/.sh-Script (siehe naechster Abschnitt). Versions- Anker = installierte Claude-Code-Version. - Projekt-Code (
best-practices/<kategorie>/<software>.md): Changelog-Quelle ist der eigene Changelog/die Release-Notes der jeweiligen Software (Kotlin-Releases bei JetBrains, Swift-Releases bei Apple, Gradle-Releases …). Das Claude-Changelog-Script wird hier NICHT benutzt. Versions-Anker = die LIVE ermittelte installierte Version dieser Software (kotlinc -version,swift --version,./gradlew --version,dotnet --version…). Quellen-Rangordnung gleich: offizielle Hersteller-Quelle = Grundwahrheit, Community =extern.
Bei einem fokussierten Lauf ("nur fuer Kotlin") wird genau eine Software/Kategorie recherchiert und geschrieben — kein Volllauf.
Kopplung zum Bug-Almanach (beide Richtungen — PFLICHT bei Projekt-Code)
Best-Practices und der Bug-Almanach (~/proggs/bugs/<bereich>.md) sind zwei Seiten derselben Medaille,
und die Kopplung laeuft in BEIDE Richtungen — symmetrisch zum bug-almanach-recherche-Skill (dessen
Schritt 4 die Praevention in best-practices schreibt). Wenn DIESER Skill laeuft und die Recherche einen
konkreten BUG / eine Falle / einen Stolperstein zutage foerdert (nicht nur eine positive Empfehlung),
gehoert dieser Bug in den Almanach ZURUECK. Gilt v.a. fuer Projekt-Code-Laeufe (Kotlin, Swift, Gradle …);
ein Harness-Bug-Fund passt analog in den jeweiligen Almanach bzw. bug-cases.jsonl.
A — Bug-Fund in den Almanach zurueckschreiben
Pro gefundenem echten Bug (Symptom + Ursache + funktionserhaltende Loesung + betroffene Versionen):
bugs/<kategorie>/<bereich>.mdexistiert → als Eintrag ergaenzen (Format aus~/proggs/bugs/SYSTEM.md:## N. Titel [⭐ HAEUFIG] / Symptom / Ursache / Versionen / FIX / Quelle), gegen bestehende Eintraege DEDUPLIZIEREN (gleicher Bug → nicht doppelt, hoechstens praezisieren), Stand-Header aktualisieren. Im FIX-Feld auf den passenden Best-Practice-Abschnitt verweisen.bugs/<bereich>.mdexistiert NICHT → NICHT im Vorbeigehen einen halben Almanach anlegen (ihm fehlt die Fix-Status-Pruefung pergh, die nurbug-almanach-recherchemacht). Stattdessen dem Benutzer melden ("Best-Practices-Recherche hat Bugs gefunden, aber es gibt keinen Almanach fuer") und den Skill bug-almanach-recherchevorschlagen (erst Franks OK). Die gefundenen Bugs kompakt mitliefern, damit nichts verloren geht.
B — Bezugs-Tabellen synchron halten
Existieren BEIDE Dateien (best-practices/<kategorie>/<software>.md UND
bugs/<kategorie>/<bereich>.md), in JEDER eine wechselseitige Abschnitts-Bezugs-Tabelle „Best-Practice-Abschnitt ↔
Bug-Abschnitt" aktuell halten. Fehlt eine, anlegen; kamen Abschnitte dazu, ergaenzen. So bleibt jede
Best-Practice mit ihrer konkreten Bug-Loesung verlinkt (und umgekehrt).
Diese Rueckrichtung ist PFLICHT — frueher schrieb nur bug-almanach-recherche Richtung best-practices.
Jetzt fuettern sich beide Speicher gegenseitig (Compound Intelligence, Direktive #1).
Researcher-Regeln (KRITISCH — Absturz-Schutz)
Gilt fuer Option C (Opus-Schwarm) aus Schritt 4. Standard ist A/B (Token-sparende
mm-research.py/or-research.py-Skripte, Regelresearch-strategy.md); die folgenden Regeln greifen, wenn Frank den Opus-Schwarm ausdruecklich waehlt — oder fuer den Changelog-Verbatim-Download (der NIE ueber einen Researcher laeuft, siehe Changelog-Archiv-Abschnitt).
- Modell: Claude Opus 4.8 (1M). Effort: X-High.
- Direkt 7 Researcher GLEICHZEITIG starten, dann CONTINUOUS-SPAWNING (Frank 2026-06-02 + 2026-06-03): Bei genug Themen IMMER mit 7 auf einmal beginnen — NICHT erst 4 und danach nochmal 3 (Zeitverschwendung). 7 gleichzeitig funktionieren einwandfrei. Gibt es MEHR als 7 Themen: sobald EINER fertig wird (nur noch 6 laufen), SOFORT den naechsten fuers naechste Thema hinterher starten, damit wieder 7 laufen — bis ALLE Themen abgedeckt sind. NIEMALS warten, bis die ersten 7 fertig sind, und dann eine zweite Welle (z.B. 3) nachschieben (waere in der Spitze 10 → RPM-Risiko, langsamer). So bleibt die Parallelitaet konstant bei 7 und der RPM-Strom gleichmaessig (kein Burst). Empirisch: 5 sicher, 7 laeuft einwandfrei, 12 → 11 abgestuerzt. Also Obergrenze ~7 gleichzeitig.
- Warum die Obergrenze NICHT vom Kontextfenster kommt (wichtig): Web-Researcher sind ANFRAGE-DICHT (2–3 Tool-Runden/Turn → 100+ RPM bei 5 Stueck). Zu viele gleichzeitig sprengen das Anfrage-Raten-Limit (RPM) bzw. den Server-Burst-Schutz ("server is temporarily limiting requests · not your usage limit"). Das ist UNABHAENGIG vom 1M-Kontextfenster — Opus 4.8 / 1M loest den Kontext-Crash (→ kein Findings-Cap mehr, siehe unten), aber NICHT den RPM-Crash. Darum bleibt ~7 die Obergrenze + 429-Backoff. (Anfrage-SPARSE Agenten wie Uebersetzer vertragen 15–20, weil sie ueberwiegend lokal arbeiten.)
- KEIN Findings-/Ergebnis-Cap (Frank-Korrektur 2026-06-02): ALLE gefundenen Best-Practices/Bugs
dokumentieren — kein kuenstliches "max 50". Mit 1M-Kontext ist die Menge kein Absturzrisiko mehr;
ein hartes Cap waere lossy (siehe
lossless-context-principle.md). Bei sehr vielen Funden verlustfrei in die Kategorie-Datei schreiben (File-as-Memory) + kompakte Summary, nie kappen. - Retry mit Backoff bei 429 (PFLICHT, bleibt): Stuerzt ein Researcher mit Rate-Limit ab, sofort dem
Benutzer melden und mit exponential backoff neu starten (
retry-after-Header beachten) — nie still aufgeben. - Scope (gegen RPM/Haengen, NICHT gegen Vollstaendigkeit): ~15 Websuchen/Fetches, ~10 Min pro Researcher. Begrenzt die ANFRAGE-Rate, nicht die Findings-Zahl. (Beobachtet: ~140–200k Token je Kategorie ist normal und unkritisch — der limitierende Faktor ist die Anfrage-Rate, nicht die Token.)
- Checkpoint / Continuation: Der Researcher schreibt seinen Fortschritt inkrementell in die Kategorie-Datei und endet mit einem klaren Checkpoint-Marker (was ist fertig, wo weitermachen). Ist er nicht fertig, wird ein Continuation-Researcher am Checkpoint gestartet. So geht nie Fortschritt verloren und nichts stuerzt ab.
- Einheitliches Header-Format erzwingen + aufraeumen: Jede Kategorie-Datei MUSS mit
# [Kategorie] — Best Practices (Stand JJJJ-MM-TT, Claude Code X.Y.Z)beginnen — im Prompt verlangen UND nach dem Lauf pruefen (beim Live-Test wich 03-agents vom Format ab). Sentinel-/Writeback-Artefakte (_writeback.json) gehoeren NICHT inbest-practices/— vor dem Commit entfernen (per .gitignore abgesichert).
Quellen-Rangordnung
| Prioritaet | Quelle | Rolle |
|---|---|---|
| 1 | Offizielle Anthropic-Quellen (Claude-Code-Changelog, code.claude.com/docs, Anthropic-Engineering-Blog) | Grundwahrheit fuer die Werkzeug-Fakten |
| 2 | Externe / Community (Blogs, Profis, GitHub-Diskussionen) | Nur als abwaegbare Alternative, klar als extern gelabelt — ueberstimmt NIE das Offizielle |
Jeder Eintrag traegt Quelle + Datum, damit Aktualitaet abwaegbar bleibt. Regel: Wird nichts Neueres gefunden, gilt der letzte Eintrag weiter als aktuell.
Verlaesslichkeits-Leitplanken
- Eine falsche Best-Practice ist schlimmer als gar keine — deshalb offiziell zuerst, alles mit Quelle + Datum.
- Niemals eine externe Behauptung als offiziell darstellen.
- Dieser Skill schreibt in den
best-practices/-Ordner UND (Rueckkopplung) in den Bug-Almanachbugs/<bereich>.md, und schlaegt vor. Er aendert niemals ein Hook, Skill, Agent, MCP oder Setting (nur Wissensdateien — Code/Werkzeuge bleiben unangetastet).
Auswertungs-Format (Schritt 6)
Am Ende JEDES Laufs eine ausfuehrliche Auswertung ausgeben — nicht nur Stichpunkte. Drei Teile in dieser Reihenfolge:
Teil A — Ausfuehrliche Auswertung je Kategorie
Fuer JEDE betroffene Kategorie ein eigener Abschnitt mit:
- Neuerungen: was hat sich geaendert (Versionsnummer + Quelle, soweit bekannt)
- Best Practices: wie nutzt man es heute am besten (das Wichtigste, nicht nur Aufzaehlung)
- Betrifft eigene Werkzeuge: beruehrt das ein vorhandenes Hook/Skill/Agent/Setting? (Hinweis)
Teil B — Kurz-Header
## Best-Practices-Lauf — [Datum]
Geprueft: Version [alt] → [neu] | Kategorien: [Anzahl] | Quellen: [Anzahl]
Teil C — UMSETZBARE VERBESSERUNGSVORSCHLAEGE (das Herzstueck — PFLICHT am Ende)
Eine nummerierte Liste konkreter, sofort abnickbarer Vorschlaege. AUSSCHLIESSLICH solche, bei denen die Recherche einen echten, belegten Vorteil gezeigt hat — kein Fuellmaterial. Pro Vorschlag GENAU dieses Format, damit der Benutzer einfach "ja, ja, ja" sagen kann:
N. [Konkrete Aktion in einem Satz]
Vorteil (belegt): [was es bringt] — Quelle: [offizieller Fund aus diesem Lauf]
Betrifft: [Datei/Werkzeug] | Aufwand: [klein/mittel/gross] | Risiko: [niedrig/mittel/hoch]
Regeln fuer Teil C:
- Umgebungs-Gegencheck VOR dem Listen (PFLICHT): Jeden Vorschlag erst gegen den IST-Zustand der Umgebung pruefen, nicht nur aus dem Changelog-Feature ableiten. Drei Fragen: (1) Existieren die betroffenen Skills/Hooks/Dateien ueberhaupt? (2) Nutzt der betroffene Skill/Hook das Feature wirklich (z.B. ruft er das Tool, das gesperrt werden soll, ueberhaupt auf; schreibt der Hook die Skills die er neu laden soll wirklich)? (3) Bringt es in GENAU dieser Umgebung echten Nutzen — oder waere es nur ein theoretischer Zusatz? Nur Vorschlaege die alle drei bestehen, werden gelistet. Grund: rein feature-getriebene Vorschlaege ohne Ist-Abgleich erweisen sich bei der Umsetzung oft als unpassend (Beispiel: disallowed-tools fuer einen Skill der das Tool nie aufruft; reloadSkills fuer einen SessionStart-Hook der gar keine Skills schreibt).
- NUR research-gestuetzte Vorschlaege mit nachweisbarem Vorteil. Lieber 3 starke als 10 schwache.
- Jeder Vorschlag muss mit einem einfachen "ja" umsetzbar sein (konkret, nicht "man koennte mal").
- Vorschlaege die ein eigenes Werkzeug aendern klar markieren (Teil-2-Gebiet, aber hier abnickbar gelistet).
- Wenn ein Fund einen FRUEHEREN Vorschlag widerlegt (z.B. Feature ist buggy), ehrlich sagen und den alten Vorschlag zurueckziehen.
- Danach auf die Auswahl des Benutzers warten und NUR die bestaetigten Vorschlaege umsetzen.
Wiederverwendung
- Nutzt den vorhandenen
researcher-Agenten fuer die parallele Web-Recherche. - Grenzt sich ab von
claude-delta-scanner(eigene Repo-Aenderungen fuer Codex),direktiven-recherche(die drei Direktiven) und/self-improve(Umgebungs-Audit).