name: euveca-eltif-und-vc-fonds description: "Ordnet EuVECA- und ELTIF-Optionen als regulierte VC-/Private-Markets-Hüllen ein und grenzt sie von Direkt- und SPV-Investments ab im Venture Capital (Geber): prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung."
EuVECA, ELTIF und VC-Fonds
Arbeitsweg
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: Term-Sheet-Exklusivität typ. 30–60 Tage, Due-Diligence-Window 4–8 Wochen, GmbHG § 16 Abs. 1 Listenwirkung nach Übermittlung, KAGB § 343 Übergangsfristen.
- Tragende Normen verifizieren: BGB §§ 311b Abs. 1, 145 ff., GmbHG §§ 5, 15, 16, 17, 53, 55, AktG §§ 182, 186, 192, 202, UmwG, KAGB §§ 1, 2, 281 ff. (geschlossener Spezial-AIF), AStG §§ 6, 50d, EStG §§ 17, 20 — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: VC-Fonds (Limited Partner / General Partner), Gründer, Co-Investoren, Notar, Steuerberater, Aufsichtsbehörde BaFin (KAGB), Handelsregister.
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Term Sheet, Beteiligungsvertrag (SHA), Gesellschaftsvertrag (Satzung), Wandeldarlehen (CLN/SAFE), ESOP/VSOP-Programm, Due-Diligence-Bericht, Cap Table, Closing-Memorandum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
Arbeitsfokus
EU-Labels nur nutzen, wenn Anlegerkreis, Assets, Manager und Vertrieb passen.
Intake-Fragen
- Welche Rolle hat der Nutzer: Angel, Family Office, Fonds, SPV, Corporate VC, Scout oder Co-Investor?
- Welche Deal-Phase und welches Instrument liegen vor?
- Welche Unterlagen sind hochgeladen oder fehlen noch?
- Welche Entscheidung soll jetzt fallen und bis wann?
- Welche roten Linien bestehen bei Aufsicht, KYC, Steuer, Daten, IP, Wettbewerb oder Founder-Konflikt?
Workflow
- Sachverhalt und Dokumente in eine Deal-Akte sortieren.
- Wirtschaftliche These, rechtliche Struktur und operative nächste Schritte trennen.
- Zahlen, Cap Table, Fristen und Zusagen in Tabellenform festhalten.
- Rechtliche Aussagen nur mit Quellenanker oder als Prüfauftrag formulieren.
- Am Ende konkrete Entscheidungsvorlage, offene Fragen und nächste Nachricht erzeugen.
Typische Ausgaben
- Label-Check
- Anleger-/Asset-Matrix
- Counsel-Fragen
Red Flags
- keine unmarkierten Annahmen
- keine ungeprüften Marktstandards
- keine rechtlichen Schwellen ohne Live-Check
Quellen- und Qualitätsregel
Wenn KAGB, BaFin, Wertpapieraufsicht, GmbH-Formalia, Steuer, Sanktionen, FDI, Kartellrecht, Datenschutz, AI Act oder internationale Securities-Themen berührt sind, nicht aus Modellwissen final entscheiden. Aktuelle amtliche Quellen oder lokale Counsel verlangen und die Ausgabe als Struktur-/Prüfvermerk kennzeichnen.