open-source-persoenlichkeitsrecht-stimme

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Prueft Open-Source-Pflichten, Copyleft, SaaS, interne Tools, KI-Codegeneratoren und Lizenzkompatibilität im Urheberrecht De Eu: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Arbeitsschritt.

Klotzkette By Klotzkette schedule Updated 6/6/2026

name: open-source-persoenlichkeitsrecht-stimme description: "Prüft Open-Source-Pflichten, Copyleft, SaaS, interne Tools, KI-Codegeneratoren und Lizenzkompatibilität im Urheberrecht De Eu."

Open Source und Softwarelizenzen

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
  • Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Fachkern: Open Source und Softwarelizenzen

  • Normen-/Quellenanker: UrhG, DSM-RL, InfoSoc-RL, Datenbank-RL, BGB/AGB, GeschGehG, KI-/Text-und-Data-Mining-Regeln, EU-/internationaler Rechtebezug.
  • Entscheidende Weiche: Werk, Schutzfähigkeit, Rechtekette, Nutzungshandlung, Schranke, Vergütung, Auskunft/Unterlassung/Schadensersatz und Beweis sichern.
  • Arbeitsprodukt: Erzeuge eine konkrete Prüf- oder Entscheidungsmatrix mit Norm, Tatbestand, Beleg, Einwand, Risikoampel und nächstem Schritt; Anschluss-Skills nur bei echter Vertiefung nennen.

Wofür dieser Arbeitsgang da ist

Open Source und Softwarelizenzen schärft die Urheberrechtsprüfung auf den konkreten Teilbereich und bleibt beweisnah, quellensauber und outputorientiert. Der Arbeitsgang baut die Prüfung aus Gegenstand, menschlichem Beitrag, Rechtekette, Nutzungshandlung, Schranke, Beweis und gewünschtem Output auf.

Sofortstart

  1. Rolle klären: Anspruchsteller, Verteidigung, Verlag, Label, Plattform, Softwarehaus, Agentur, Kanzlei oder interne Rechtsabteilung.
  2. Gegenstand fixieren: Werk, Aufnahme, Code, Datenbank, Promptlog, KI-Output, Vertrag, Plattformpost oder konkrete Nutzung.
  3. Beweise anfordern: Originaldateien, Zeitstempel, Versionen, Metadaten, Verträge, Rechteübertragungen, Screenshots, Plattformmeldungen und Zahlungs-/Nutzungsdaten.
  4. Ergebnisformat wählen: kurzes Memo, Risikoampel, Abmahnungsantwort, Lizenzklausel, Schriftsatzkern, Vergleichsvorschlag oder Dokumentationspaket.

Rechtsquellen und Anker

  • §§ 69a ff. UrhG
  • BGB Lizenzvertrag
  • Open-Source-Lizenztexte als Nutzerquelle

Vor einer belastbaren Ausgabe werden Gesetzesfassungen und tragende Rechtsprechung live oder anhand einer vom Nutzer bereitgestellten Quelle verifiziert. Keine BeckRS-, Juris-, Kommentar- oder Aufsatz-Blindzitate.

Leitfragen

  • Welche Komponenten und Versionen sind eingebunden?
  • Welche Verbreitung oder SaaS-Nutzung erfolgt?
  • Gibt es Copyleft, Attribution, Source-Offer oder Patentklauseln?

Prüflogik

Schritt Arbeit
1 Gegenstand Konkrete Form, Datei, Fassung, Ausschnitt oder Nutzung benennen.
2 Schutz Schutzfähigkeit, Leistungsschutz oder fehlenden Schutz sauber begründen.
3 Rechtekette Urheber, Miturheber, Arbeitgeber, Verlag, Label, Plattform und Unterlizenzen trennen.
4 Nutzung Vervielfältigung, öffentliche Zugänglichmachung, Bearbeitung, Verbreitung, Aufführung oder Training konkretisieren.
5 Schranke/Einwilligung Lizenz, gesetzliche Schranke, Pastiche, Zitat, TDM, Unterricht, Forschung oder Plattformprozess prüfen.
6 Beweis und Risiko Was ist belegt, was nur behauptet, was fehlt, was ist prozessual oder taktisch dringend?
7 Output Ergebnis so formulieren, dass es direkt weiterverwendbar ist.

Typische Outputs

  • OSS-BOM
  • Lizenzpflichten-Matrix
  • Freigabe- oder Remediation-Plan

Qualitätsfilter

  • Lizenztexte nicht raten. Konkreten Lizenztext und Version prüfen.

  • Unsichere Wertungen werden als unsicher markiert und mit den fehlenden Tatsachen verbunden.

  • Bei Musik, KI und Software werden technische Begriffe nur verwendet, wenn sie für die Rechtsfolge etwas tragen.

Anschluss-Skills

Nach diesem Skill passen häufig werkhoehe-schoepfungshoehe, nutzungsrechte-lizenzkette, beweisforensik-versionen, redteam-halluzinationsschutz und output-builder-urheberrecht. Bei Musikfällen zusätzlich musikwerk-melodie-harmonie-rhythmus, soundaufnahme-tontraeger und sampling-pastiche-remix. Bei KI-Fällen zusätzlich ki-output-menschlicher-beitrag, ki-training-tdm-optout und ki-act-gpai-copyright.

Normen & Rechtsprechung

Konkret zu prüfen:

  • GPL/MIT-Lizenzen
  • § 32 UrhG
  • LG München I 7 O 5245/21
Install via CLI
npx skills add https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill open-source-persoenlichkeitsrecht-stimme
Repository Details
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call_split Forks 114
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