liquiditaetsvorschau-3-6-12-monate

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Rollierende Liquiditaetsvorschau 3-6-12 Monate für GmbH oder UG erstellen mit insolvenzrechtlicher Fortbestehensprognose. Anwendungsfall Steuerberater begleitet Krisenmandat und benoetigt strukturierte Zahlungsplanung für Insolvenzreife-Prüfung. Methodisch nach IDW S 6 Sanierungskonzept und IDW S 11 Insolvenzoeffnungsgründe. Wochenraster Prüfung Zahlungsunfähigkeit § 17 InsO 10-Prozent-Luecke drei Wochen Überschuldung § 19 InsO. Output rollierende Tabelle Ampel-Bewertung Excel-Export. Abgrenzung zu stb-liquiditaetsvorschau-3wochen Kurzfristversion.

Klotzkette By Klotzkette schedule Updated 6/7/2026

name: liquiditaetsvorschau-3-6-12-monate description: "Rollierende Liquiditaetsvorschau 3-6-12 Monate für GmbH oder UG erstellen mit insolvenzrechtlicher Fortbestehensprognose. Anwendungsfall Steuerberater begleitet Krisenmandat und benoetigt strukturierte Zahlungsplanung für Insolvenzreife-Prüfung. Methodisch nach IDW S 6 Sanierungskonzept und IDW S..."

Rollierende Liquiditätsvorschau 3/6/12 Monate mit Fortführungsprognose (§§ 17, 19 InsO)

Fachlicher Kern — Steuerrecht

  • Problemfokus dieses Skills: Bleibe beim konkreten Titel Rollierende Liquiditätsvorschau 3/6/12 Monate mit Fortführungsprognose (§§ 17, 19 InsO) und löse die dort angelegte Fachfrage; arbeite mit konkreten Tatbestandsmerkmalen, Beweisfragen und dem unmittelbar benötigten Arbeitsprodukt. Routingfragen bleiben Hilfsmittel, wenn Frist, Zuständigkeit oder Verfahrensart offen sind.
  • Normenradar: AO, EStG, KStG, GewStG, UStG, GrEStG, UmwStG, AStG, FZulG, MinStG; BMF-Schreiben nur mit Datum, Titel und offizieller BMF-URL verwenden.
  • Verifizierte Anker: BMF-Schreiben vom 15.10.2025 zur obligatorischen E-Rechnung und UStAE-Anpassung; BMF-Seite Forschungszulage mit Hinweis zu Antrags-/Festsetzungslogik und BMF-Schreiben vom 07.02.2023; BMF/BZSt-Datensatzbeschreibung vom 05.08.2025 für Mindeststeuer-Berichte; BMF-Schreiben vom 25.05.2023 zu § 6a GrEStG; BMF-Schreiben vom 02.01.2025/01.08.2025 zum Umwandlungssteuer-Anwendungserlass live prüfen.
  • Arbeitsmodus: Erst Steuerart, Zeitraum, Verwaltungsstand, Frist/Festsetzung, Zuständigkeit, Form/Portal und Beleglage klären; dann BMF-Verwaltungslinie von BFH-Rechtsprechung und Gesetz trennen.
  • Outputpflicht: Steuerartenmatrix, BMF-Radar, Einspruchsbaustein, ELSTER-/Portal-To-do, Risikoampel, DBA-/GrESt-/USt-Tabelle oder Mandantenmemo.
  • Fehlerbremse: Tragende Normen/Entscheidungen live oder aus der Akte verifizieren; Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle. Keine BeckRS-, juris-, Kommentar- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.

Kernsachverhalt

Krisenhafte GmbH/UG-Mandanten benötigen eine strukturierte, wöchentlich rollierte Liquiditätsvorschau als Grundlage für die insolvenzrechtliche Prüfung nach § 17 InsO und für die Fortführungsprognose nach § 19 InsO. Der Skill erzeugt diese Planung aus dem typischen unstrukturierten Steuerberater-Material (BWA, SuSa, offene Posten, Kontoauszüge) und generiert automatisch eine insolvenzrechtliche Ampel pro Woche.

Kaltstart-Rückfragen

  1. Welche Stammdaten — Rechtsform, Branche, Mitarbeiterzahl, Jahresumsatz, Stichtag, Hausbank?
  2. Welche Liquiditätsdaten liegen vor — Kontostand, Kreditlinien (Stand und Limit), offene Forderungen-Liste?
  3. Welche offenen Verbindlichkeiten bestehen — Kreditorenliste mit Fälligkeitsdatum und Mahnstufe?
  4. Welche Dauerverpflichtungen — Miete, Lohn, SV-Beiträge (Drittellast), Lohnsteuer, Leasing, Versicherungen?
  5. Welche Steuerverbindlichkeiten — USt-Voranmeldungsturnus, Körperschaft- und Gewerbesteuer-Vorauszahlungen, Rückstände?
  6. Welcher Auftragsbestand — zugesagte Aufträge mit Zahlungserwartung, Abschläge, Zahlungsziel?
  7. Gibt es Kreditverträge mit Covenants (EK-Quote, Leverage) und wann sind diese zu messen?
  8. Liegt ein Sanierungskonzept IDW S 6 vor oder soll die Vorschau Grundlage dafür sein?
  • Was will der Mandant wirklich erreichen? (Nicht: was steht im Standardweg, sondern: welches Ergebnis ist für den Mandanten persoenlich/wirtschaftlich das beste? Manchmal ist der schnellere Vergleich besser als der formal "richtige" Weg.)

Rechtlicher Rahmen

Primärnormen

Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

§ 18 InsO — Drohende Zahlungsunfähigkeit: voraussichtliche Unfähigkeit im 24-Monats-Horizont; Grundlage Eigenantragsoption.

§ 19 InsO — Überschuldung: Fortbestehensprognose primär; bei negativer Prognose Liquidationswerte-Status. Prognosezeitraum nach SanInsKG 24 Monate (für Anträge bis 31.12.2026).

§ 15a InsO — Antragspflicht: 3 Wochen (§ 17), 6 Wochen (§ 19).

§ 102 StaRUG — Hinweispflicht des Steuerberaters; Liquiditätsvorschau als technisches Instrument der Krisenfrüherkennung.

Leitentscheidungen

Gericht Aktenzeichen Datum Leitsatz
Rechtsprechung live prüfen Live-Verifikation erforderlich - keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und Aussage protokollieren

Prüfschema Liquiditätsvorschau

Vorab: Der untenstehende ist die typische Standardlinie. Wenn die Mandantenlage abweicht (siehe "Strategische Optionen" oben), sind die Schritte entsprechend zu verkuerzen, umzustellen oder durch ein anderes Skill zu ersetzen — der ist Leitfaden, nicht Pflichtprogramm.

Schritt Prüfungspunkt Inhalt Ergebnis
1 Datenaufnahme BWA, SuSa, Kontoauszüge, Kreditorenliste, Debitorenliste, Dauerverpflichtungen Datenbasis vollständig
2 Eröffnungsbestand Liquidität Kontostand, ungenutzte Kreditlinie (ziehungsfähig), Tagesgeld Aktiva I-Basis
3 Einzahlungs-Buckets Kundenforderungen nach Eingangswahrscheinlichkeit; USt-Erstattung; sonstige Einzahlungsplan
4 Auszahlungs-Buckets Personal (Lohn × 1.28 inkl. AG-SV); USt-Zahlung; KSt/GewSt-Vorauszahlungen; Miete; Leasing; Zins+Tilgung; Lieferanten Auszahlungsplan
5 Wochenraster 13 Wochen Spalten: KW, Anfangsbestand, Einzahlungen, Auszahlungen, Endbestand, fällige VB Folgewoche, 3-Wochen-Lücke (kumuliert), Quote, Ampel Primäres Instrument § 17 InsO
6 3-Wochen-Test § 17 InsO Quote = Lücke_3W / fällige VB ≥ 10 %? Nicht binnen 3 Wochen schließbar? Ampel Rot/Gelb/Grün
7 SV- und Lohnsteuer-Position SV-Beiträge (AG+AN-Anteil Drittellast); Lohnsteuer § 41a EStG; separate Zeile; nie aufrechnen Passiva I korrekt
Rechtsprechung live prüfen Live-Verifikation erforderlich Live-Verifikation erforderlich keine Entscheidung aus Modellwissen; Quelle vor Ausgabe protokollieren
9 Sensitivitätsanalyse Best/Base/Worst: Zahlungseingang 100 %/80 %/60 %; Auftragserfüllung wie geplant/−10 %/−25 % Risikoszenario
10 Mittel- und Langfristhorizont 26 Wochen (monatlich aggregiert ab Monat 4), 52 Wochen; Fortführungsprognose-Grundlage § 18 und § 19 InsO
11 Fortführungsprognose IDW S 6 Krisenstadium; Konzept; integrierte Planung; überwiegende Wahrscheinlichkeit § 19 InsO Stufe 1
Rechtsprechung live prüfen Live-Verifikation erforderlich Live-Verifikation erforderlich keine Entscheidung aus Modellwissen; Quelle vor Ausgabe protokollieren
13 Indizienkatalog prüfen SV-Rückstände, Stundungsanträge, Lastschriftrückläufer, eingestellte Lieferantenzahlungen Zahlungseinstellung ohne Deckungslücke möglich
14 Ergebnis-Memo Ampel-Zusammenfassung; frühester Rot-Eintritt (KW-Angabe); Handlungsempfehlung; § 102 StaRUG Mandantenkommunikation
15 Excel-Export Sheets: 13W, 26W, 52W, Fortführungsprognose, Annahmen; Ampel bedingte Formatierung Arbeitsunterlage

Wochenraster-Struktur (Excel-Vorlage)

LIQUIDITÄTSVORSCHAU — [Firma] GmbH
Stand: [Datum]

| KW | Anfangs- | + Einzah- | − Auszah- | End- | Fäll. VB | 3W-Lücke | Quote | Ampel |
| | bestand | lungen | lungen | bestand | Folge-KW | kumuliert | % | |
|----+-----------|-----------|-----------|---------|----------|----------|-------|-------|
| 21 | 18.500 | 42.000 | 47.200 | 13.300 | 61.800 | 48.500 | 78 % | ROT |
| 22 | 13.300 | 51.000 | 45.600 | 18.700 | 38.200 | | | |
| 23 | 18.700 | 145.000* | 44.100 | 119.600 | | | GRÜN | |
 *Großauftrag-Eingang; Zahlungseingang-Risiko: Base 100 %, Worst 60 %

Beweislast

Beweisthema Beweislastträger Beweismittel
Rechtsprechung live prüfen Live-Verifikation erforderlich keine Entscheidung aus Modellwissen; Quelle vor Ausgabe protokollieren
Zahlungseingang-Wahrscheinlichkeit GF / StB Debitorenliste, Mahnstand, DA-Liste
Kreditlinie ziehungsfähig GF Bankbescheinigung über Limit und Valuta
SV-Rückstände Offen aus Buchhaltung; BG-/KK-Bescheide Konto-Auszüge SV-Beitragskonten
Fortführungsprognose positiv GF / IDW S 6-Gutachter Integrierter Finanzplan; Konzept

Fristen und zeitliche Warnschwellen

Horizont Insolvenzrechtliche Bedeutung Handlungspflicht
Woche 0–3 § 17 InsO-Stichtag; 3-Wochen-Test Sofortige Prüfung Antragspflicht
Woche 0–13 Zahlungsunfähigkeit; 3-Wochen-Test wöchentlich rollierend Wöchentliche Aktualisierung
Woche 0–26 Mittelfristhorizont; Finanzierungsbedarf Bankgespräch; Gesellschafterdarlehen
Woche 0–52 Fortbestehensprognose § 19 InsO; IDW S 6-Grundlage Sanierungskonzept
Monate 0–24 § 18 InsO drohende ZU; SanInsKG Eigenantragsoption; StaRUG

Typische Fehler

Fehler Korrekte Vorgehensweise
Rechtsprechung live prüfen keine Entscheidung aus Modellwissen; Quelle vor Ausgabe protokollieren
Kreditlinie vollständig als Aktiva I Nur ziehungsfähiger, nicht gesperrter oder bereits ausgeschöpfter Teil
Auftragseingang zu optimistisch ansetzen Sensitivitätsanalyse: Worst-Case-Szenario immer einbeziehen; BGH verlangt realistische Annahmen
USt-Voranmeldung fehlt in Auszahlungen USt monatlich oder quartalsweise je nach Turnus; Dauerfristverlängerung berücksichtigen
AdV als Passiva I-Entlastung Falsch: AdV § 361 AO hemmt Vollziehung, lässt Forderung materiell bestehen (§ 17 InsO-Relevant)
Lohnzahlungen ohne AG-SV-Anteil Drittellast: Lohn × 1.28 für Personal-Gesamtkosten
3-Wochen-Frist ab Erkenntnis (StB-Sicht) Frist läuft ab Eintritt der Zahlungsunfähigkeit, nicht ab Erstellung der Vorschau

Strategische Optionen (vor dem Template entscheiden)

Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu prüfen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist eine moegliche Form — nicht die einzige.

Konstellation Empfohlener Weg
Standard — Liquiditaetsvorschau für 3 bis 12 Monate erstellen Vorschau nach Schema; Schriftsatz unten
Variante A — Kurzfristige Liquiditaet kritisch Woche noetig Kurzfrist-Vorschau separat; dann Mittelfrist ergaenzen
Variante B — Saisonales Unternehmen Saisonalitaets-Hinweise in Vorschau einarbeiten
Variante C — Bankfinanzierung laeuft aus Prolongation noetig Bankgespraeche-Version der Vorschau; Stresstest anfuegen

Wenn die Mandantenkonstellation nicht ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.

Schriftsatzbausteine

Baustein 1: Memo an GF — Liquiditätsvorschau-Ergebnis

MEMO — VERTRAULICH
An: Geschäftsführung [Firma] GmbH
Von: [Steuerberater/Kanzlei]
Datum: [Datum]

Betreff: Ergebnis Liquiditätsvorschau 13-Wochen — § 17 InsO-Prüfung

1. Ergebnis Ampel-Übersicht:
 KW [x]: GRÜN (Quote [y] %)
 KW [x+1]: GELB (Quote [z] % — Zahlungsstockung, voraussichtlich
 lösbar durch Eingang Rechnung [Rn.] EUR [x] in KW [x+2])
 KW [x+3]: ROT (Quote [a] % — Zahlungsunfähigkeit § 17 InsO
 droht, falls Eingang Großauftrag ausbleibt)

2. Früheste § 17-InsO-Relevanz: KW [x+3] — [Datum]

3. Handlungsempfehlung:
 a) Sofortige anwaltliche Prüfung der Insolvenzreife beauftragen.
 b) Bankgespräch zur Linienerweiterung bis [Datum].
 c) Auftragseingang [Bezeichnung] sichern/beschleunigen.
 d) Bis KW [x+2] Liquiditätslage neu auswerten.

Wir stehen für ein persönliches Besprechungsgespräch zur Verfügung.
Bitte bestätigen Sie Kenntnisnahme dieses Memos schriftlich.

Baustein 2: Fortführungsprognose — Ergebnisübersicht IDW S 6

FORTFÜHRUNGSPROGNOSE — [Firma] GmbH — [Datum]

1. Krisenstadium (IDW S 6):
 [Liquiditätskrise / Ertragskrise / Strategiekrise — begründen]

2. Krisenursachen:
 Intern: [z.B. gesunkene Marge, Personalkosten]
 Extern: [z.B. Nachfragerückgang, Rohstoffpreise]

3. Leitbild des sanierten Unternehmens:
 [Kerngeschäft; Restrukturierungsmaßnahmen; Ziel-Geschäftsmodell]

4. Maßnahmen zur Krisenbewältigung:
 Innenfinanzierung: [Forderungsabbau, WC-Reduzierung]
 Außenfinanzierung: [Gesellschafterdarlehen, Bankgespräch]
 Leistungswirtschaftlich: [Kostenabbau, Produktsortiment]

5. Integrierte 24-Monats-Planung:
 Monat 1–12: Ergebnis [x]; Cashflow [y]; EK [z]
 Monat 13–24: Ergebnis [a]; Cashflow [b]; EK [c]

6. Ergebnis Fortführungsprognose:
 [ ] Positiv — überwiegende Wahrscheinlichkeit der Fortführung
 [ ] Negativ — Fortführung nicht überwiegend wahrscheinlich
 Begründung: [...]

7. Rechtsfolge für § 19 InsO:
 Positiv: keine Überschuldung, auch bei negativem Eigenkapital.
 Negativ: Überschuldungsstatus mit Liquidationswerten erforderlich.

--- vor Versand klären ---

  1. Welches Verhandlungsziel hat der Mandant? [Durchsetzung des Anspruchs / Vergleich / Reputationsschutz / schnelle Loesung]
  2. Welche Kompromisslinien sind absolut? [Mindestforderung / Zeitrahmen / Formerfordernis]
  3. Sind Anschlusswege erwuenscht? [Mediation / Direktgesprach / Einigung vor Fristablauf]

Schlussabsatz Variante A (kooperativ): Wir regen eine guetliche Einigung an und stehen für ein klärenden Gesprach zur Verfuegung. Eine einvernehmliche Loesung erspart beiden Seiten Zeit und Kosten.

Schlussabsatz Variante B (formal-streng): Eine aussergerichtliche Einigung kommt nur in Betracht wenn die Gegenseite innerhalb von [X] Tagen einen akzeptablen Vorschlag unterbreitet. Anderenfalls werden wir alle rechtlichen Schritte einleiten.

Streitwert und Kosten

Position Berechnung Hinweis
Liquiditätsplanung (laufend) Zeithonorar StB; typisch EUR 500–2.000 je Monat Als eigenständige Leistung vereinbaren
Sanierungskonzept IDW S 6 EUR 10.000–50.000+ je nach Komplexität WP/StB mit Sanierungserfahrung
Insolvenzreife-Gutachten Anwalt § 34 RVG oder Stundensatz; typisch EUR 2.000–8.000 Wird durch Liquiditätsvorschau als Datenbasis vorbereitet
Excel-Vorlage Erstellung Einmalig ca. 4–8 Stunden; dann rollierend 1–2 h/Woche

Strategische Empfehlung

Situation Empfehlung
Grüne Ampeln, kein § 17-Risiko Monatliche Aktualisierung; § 102 StaRUG-Hinweispflicht dokumentiert erfüllt
Gelbe Ampeln — Zahlungsstockung absehbar lösbar Bankgespräch; Gesellschafterdarlehen; Debitoren-Beschleunigung; wöchentliche Aktualisierung
Rote Ampele — § 17 InsO-Schwelle Sofortige anwaltliche Beratung; Antragspflicht-Check; § 102 StaRUG-Warnschreiben
Großauftrag als einziger Ausweg Worst-Case-Szenario ohne Auftrag ausarbeiten; nicht auf Eingang vertrauen ohne Vertrag
Kreditlinien ausgeschöpft Neue Finanzierungsquellen (Factoring, Gesellschafter, Sale-and-Lease-back) prüfen

Anschluss-Skills

  • anw-insolvenzreife-pruefung-17-19-inso — anwaltliche Insolvenzreife-Prüfung mit Datenbasis aus Liquiditätsvorschau
  • stb-bwa-sus-bilanz-pruefung — vorgelagerte BWA/SuSa-Prüfung
  • stb-warnschreiben-krisensignale — § 102 StaRUG-Pflichthinweis an GF

Quellen

  • InsO §§ 17, 18, 19, 15a, 15b
  • StaRUG §§ 1, 102
  • SanInsKG (Prognosezeitraum 24 Monate bis 31.12.2026)
  • Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
  • IDW S 6 (Sanierungskonzept); IDW S 11 (Insolvenzeröffnungsgründe)
  • K. Schmidt/Herchen, InsO § 17 Rn. 5–35
  • Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder Tabellenfundstellen aus Modellwissen; nur Nutzerquelle, amtliche/freie Quelle oder lizenzierte Live-Verifikation verwenden.
  • Pape/Schaltke, StaRUG § 102 Rn. 8–35
Install via CLI
npx skills add https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill liquiditaetsvorschau-3-6-12-monate
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