name: dba-home-office-pandemie-folgeregelung description: "Konsultations-Vereinbarungen zu Home-Office wahrend und nach Pandemie. Anwendungsfall Grenzüberschreitender Arbeitnehmer mit Home-Office-Tagen. Konkrete Vereinbarungen DE-Schweiz DE-Oesterreich DE-Luxemburg DE-Niederlande DE-Frankreich DE-Belgien. Schwellenregelungen. Output Mandanten-Memo Berech..."
Home-Office und Konsultations-Vereinbarungen DBA (Pandemie-Folgeregelung)
Fachlicher Kern — Steuerrecht
- Problemfokus dieses Skills: Bleibe beim konkreten Titel
Home-Office und Konsultations-Vereinbarungen DBA (Pandemie-Folgeregelung)und löse die dort angelegte Fachfrage; arbeite mit konkreten Tatbestandsmerkmalen, Beweisfragen und dem unmittelbar benötigten Arbeitsprodukt. Routingfragen bleiben Hilfsmittel, wenn Frist, Zuständigkeit oder Verfahrensart offen sind. - Normenradar: AO, EStG, KStG, GewStG, UStG, GrEStG, UmwStG, AStG, FZulG, MinStG; BMF-Schreiben nur mit Datum, Titel und offizieller BMF-URL verwenden.
- Verifizierte Anker: BMF-Schreiben vom 15.10.2025 zur obligatorischen E-Rechnung und UStAE-Anpassung; BMF-Seite Forschungszulage mit Hinweis zu Antrags-/Festsetzungslogik und BMF-Schreiben vom 07.02.2023; BMF/BZSt-Datensatzbeschreibung vom 05.08.2025 für Mindeststeuer-Berichte; BMF-Schreiben vom 25.05.2023 zu § 6a GrEStG; BMF-Schreiben vom 02.01.2025/01.08.2025 zum Umwandlungssteuer-Anwendungserlass live prüfen.
- Arbeitsmodus: Erst Steuerart, Zeitraum, Verwaltungsstand, Frist/Festsetzung, Zuständigkeit, Form/Portal und Beleglage klären; dann BMF-Verwaltungslinie von BFH-Rechtsprechung und Gesetz trennen.
- Outputpflicht: Steuerartenmatrix, BMF-Radar, Einspruchsbaustein, ELSTER-/Portal-To-do, Risikoampel, DBA-/GrESt-/USt-Tabelle oder Mandantenmemo.
- Fehlerbremse: Tragende Normen/Entscheidungen live oder aus der Akte verifizieren; Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle. Keine BeckRS-, juris-, Kommentar- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
Kernsachverhalt
Waehrend der Corona-Pandemie 2020/2021 schloss Deutschland mit zahlreichen Nachbarstaaten Konsultationsvereinbarungen, damit Arbeitnehmer durch Home-Office nicht ihren steuerlichen Status (Grenzgaenger oder Wohnsitz-/Taetigkeitsstaat-Zuordnung) verloren. Mit Ende der Pandemie wurden viele dieser Vereinbarungen in Folgeregelungen ueberfuehrt — teils befristet, teils dauerhaft (Anhebung von Toleranzschwellen). Der Arbeitsgang ordnet die wichtigsten Konsultationsvereinbarungen und führt durch die Prüfung.
Kaltstart-Rueckfragen
- Welcher Vertragsstaat? (Schweiz, Oesterreich, Luxemburg, Niederlande, Frankreich, Belgien, andere?)
- Konstellation Arbeitnehmer: Grenzgaenger oder normaler Pendler?
- Anzahl Home-Office-Tage je Jahr?
- Welche Konsultationsvereinbarung gilt für den Veranlagungszeitraum?
- Arbeitgeberbescheinigung über Home-Office-Tage?
- Wurden Home-Office-Tage in Lohnsteuer-Behandlung beruecksichtigt?
- Ggf. weiterer Home-Office-Mehrwert (haeusliches Arbeitszimmer § 4 Abs. 5 EStG)?
- Plant der Mandant eine erhoehte Home-Office-Quote im laufenden Jahr?
Rechtlicher Rahmen
Konsultationsvereinbarungen (Auswahl, Stand 05/2026 — alle Vereinbarungen und aktuellen Status im jeweiligen BMF-Schreiben prüfen)
| Vertragsstaat | Vereinbarung | Status |
|---|---|---|
| Schweiz | Konsultationsvereinbarung 11.06.2020, Folgevereinbarungen | konkret prüfen, ob noch in Kraft |
| Oesterreich | Konsultationsvereinbarung 15.04.2020, Verlaengerungen, ggf. Dauerregelung | konkret prüfen |
| Luxemburg | Aend.-Prot. zum DBA vom 06.07.2023 (BGBl. 2023 II Nr. 334, in Kraft 29.12.2023, anwendbar ab 01.01.2024); Bagatellgrenze 34 Arbeitstage Home-Office in Deutschland (zuvor 19 Tage) | dauerhaft verankert im DBA |
| Niederlande | 3. Aend.-Prot. zum DBA vom 14.04.2025 — Bagatellgrenze 34 Arbeitstage Home-Office pro Jahr ab 01.01.2026 (in Kraft 31.12.2025); analog zur Luxemburg-Regelung | dauerhaft verankert im DBA |
| Frankreich | Konsultationsvereinbarung 13.05.2020, Verlaengerungen, Anpassung Grenzgaengerregelung | konkret prüfen |
| Belgien | Konsultationsvereinbarung 06.05.2020, Verlaengerungen | konkret prüfen |
Primaernormen
- Jeweiliges DBA mit Grenzgaenger- oder Art. 15-Regelung.
- Konsultationsvereinbarung als BMF-Schreiben veroeffentlicht.
- OECD-Sekretariat-Empfehlungen zu Home-Office-Effekten.
- § 1 Abs. 4 EStG, § 19 EStG, § 49 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a Satz 1 und Satz 2 EStG, §§ 38, 39b, 41a, 42d EStG, § 9 Abs. 5 EStG, § 34c EStG, § 50d EStG, Art. 15 und Art. 25 OECD-MA.
Wachstumschancengesetz-Technik: DBA-Zuweisung im § 49-EStG-Tatbestand
Für Zeiträume nach Einführung des § 49 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a Satz 2 EStG darf die Homeoffice-Prüfung nicht mehr nur als "Tätigkeitsort gegen Ansässigkeitsstaat" laufen. Die Norm fingiert die im Inland ausgeübte oder verwertete nichtselbständige Arbeit auch für Tätigkeiten im Ansässigkeitsstaat oder in Drittstaaten, soweit ein mit dem Ansässigkeitsstaat abgeschlossenes DBA oder eine zwischenstaatliche Vereinbarung Deutschland für diese Tätigkeit ein Besteuerungsrecht zuweist.
Die Prüfungsreihenfolge lautet deshalb:
- Person mit beschränkter Steuerpflicht nach § 1 Abs. 4 EStG oder Lohnsteuerabzugsfall mit deutschem Arbeitgeberbezug erfassen.
- Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit nach § 19 EStG feststellen.
- Arbeitstage nach Inland, Ansässigkeitsstaat und Drittstaaten trennen.
- Für ausländische Homeoffice- oder Drittstaatentage den konkreten DBA-Artikel des mit dem Ansässigkeitsstaat abgeschlossenen DBA, die Konsultationsvereinbarung oder die zwischenstaatliche Regel prüfen.
- Nur soweit diese Regel Deutschland das Besteuerungsrecht zuweist, § 49 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a Satz 2 EStG als nationale Inlandsfiktion anwenden.
- Lohnsteuerabzug, Haftung und Bescheinigung nach §§ 38, 39b, 41a, 42d EStG gesondert prüfen.
Wichtig für das Memo: Das DBA begründet die Steuerpflicht nicht selbst. Die Steuerbarkeit folgt aus § 49 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a Satz 2 EStG, der die DBA-Zuweisung als Tatbestandsmerkmal benutzt. Bei Zweifeln zusätzlich dba-49-estg-brueckentatbestand-nationalrecht laden.
Leitentscheidungen und BMF-Schreiben
- BMF-Schreiben zu Konsultationsvereinbarungen Home-Office (laufende Aktualisierung) — konkret prüfen.
- BMF-Schreiben vom 12.12.2023 zur steuerlichen Behandlung des Arbeitslohns nach den DBA; vor Verwendung prüfen, ob für den konkreten Zeitraum ein Nachfolgeschreiben oder eine besondere Konsultationsvereinbarung gilt.
- BFH, Urteil vom 04.11.2021 - VI R 22/19: als allgemeine Fehlerbremse zur Trennung von nationaler Steuerbegründung und DBA-Zuweisung verwenden; die Entscheidung ersetzt keine Prüfung des aktuellen § 49 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a Satz 2 EStG.
Inhalt der typischen Konsultationsvereinbarung
- Anwendungsbereich: bestimmte Zeitperiode (z.B. waehrend Pandemie-Anordnungen).
- Fiktion: Home-Office-Tage werden so behandelt, als waere der Arbeitnehmer am gewoehnlichen Arbeitsort tätig gewesen.
- Folge: Grenzgaengerstatus erhalten; Aufteilung Lohnsteuer unveraendert; 183-Tage-Prüfung unveraendert.
- Schwellenregelung: ggf. Begrenzung auf X Tage pro Jahr (Beispiel Luxemburg: ab Änderungsprotokoll 06.07.2023, BGBl. 2023 II Nr. 334, in Kraft 29.12.2023, anwendbar ab 01.01.2024 — 34 Arbeitstage Bagatellgrenze für Home-Office in Deutschland; zuvor 19 Tage).
Workflow
Phase 1 — Welche Vereinbarung gilt?
- Vertragsstaat identifizieren.
- Aktuelle Vereinbarung im BMF-Verzeichnis prüfen.
Phase 2 — Home-Office-Tage zaehlen
- Arbeitgeberbescheinigung.
- Kalender Mandant.
- IT-Login-Logs.
Phase 3 — Schwelle prüfen
- Bei Ueberschreitung: Verlust Grenzgaenger- oder Wohnsitzstaat-Status.
Phase 4 — Lohnsteuer-Behandlung
- Bei Grenzgaengererhalt: Wohnsitzstaat besteuert weiter.
- Bei Verlust: Aufteilung Lohnsteuer nach Tagen.
Phase 5 — Erklaerungswerk
- Anlage N-AUS mit Aufteilung.
- Bei zusaetzlichem Arbeitszimmer: § 9 Abs. 5 EStG-Prüfung.
Strategie und Praxis-Tipps
- Konsultationsvereinbarungen sind nicht alle als Dauerregelungen bestehen geblieben — Stichtag für Anwendbarkeit beachten.
- Luxemburg ist Sonderfall: durch das Änderungsprotokoll vom 06.07.2023 (BGBl. 2023 II Nr. 334, in Kraft 29.12.2023) wurde eine strukturelle Anpassung der Home-Office-Toleranzschwelle verankert — massgebend ist das BMF-Konsultationsvereinbarungsschreiben in aktueller Fassung.
- Bei Schwellen-Ueberschreitung erfolgt regelmaessig Aufteilung der Lohnsteuer auf den Wohnsitz- und Taetigkeitsstaat — Doppelbesteuerungs-Risiko.
- Bei strittiger Anwendung: Verstaendigungsverfahren Art. 25 MA.
- Bei Mandanten mit hohem Home-Office-Anteil: planerische Beratung — Schwellen einhalten oder bewusst Statuswechsel.
- Haeusliches Arbeitszimmer § 9 Abs. 5 EStG: deutscher Werbungskostenabzug prüfen, unabhaengig von DBA-Status.
Praktiker-Tipps "Schnell zum Bescheid"
- Arbeitgeberbescheinigung Home-Office-Tage frueh anfordern: viele Arbeitgeber fuehren keine Home-Office-Statistik. Excel-Vorlage mit Datum/Standort/Anwesenheits-Indiz (Office-Login, VPN-Verbindung, Korperatkarten-Check-in) liefern.
- Reisekalender als zweite Beweisquelle: bei strittigen Tagen Belege (Bahnticket, Hotelrechnung, EC-Kartenabhebung, Mobilfunk-Roaming-Datensatz).
- IT-Login-Logs anfordern: VPN-Logs des Arbeitgebers (Datenschutz-Erlaubnis pro Mandant) — sicherster Beleg für tatsaechlichen Standort.
- Bagatellgrenze Luxemburg 34 Tage in Excel als Zaehler fuehren — Ueberschreitung um 1 Tag fuehrt zu Aufteilung der Lohnsteuer.
- Konsultationsvereinbarungs-Stichtag prüfen: viele Pandemie-Vereinbarungen ausgelaufen — für Veranlagungszeitraeume ab 2023 ist nur noch die "Folgeregelung" (oft Dauerregelung mit Toleranzschwelle) anwendbar; aktueller Stand im BMF-Verzeichnis.
- Bei Wechsel von Pandemie- zu Folgeregelung: Doppelte Prüfung (Pandemie-Vereinbarung für alte Zeitraeume; Folgeregelung für neue Zeitraeume).
- Online-Antrag bei Wohnsitz-FA über ELSTER für Anlage N-AUS — schneller als Papier.
Trade-off-Tabelle
| Trade-off | Pfad A | Pfad B | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Home-Office-Tage einhalten (Bagatellgrenze) vs. Statuswechsel | Tage zaehlen, Grenze einhalten | Grenze ueberschreiten und Aufteilung Lohnsteuer | bei Grenzgaengererhalt Pfad A — kuenstlich planen; bei hohem Home-Office-Anteil Pfad B |
| Grenzgaenger-Status verteidigen vs. aufgeben | Grenzgaenger: Wohnsitzstaat besteuert voll | Verlust: Aufteilung Lohnsteuer Tagesproporz | bei niedrigerer Steuer Wohnsitzstaat Pfad A; bei äquivalenten Steuern egal |
| Konsultationsvereinbarung anwenden vs. DBA-Grundregel | Vereinbarung: Home-Office-Tage zaehlen wie Arbeitsstaette | DBA: 183-Tage-Regel mit Aufenthaltspruefung | bei wirksamer Vereinbarung Pfad A — sonst Pfad B |
| Arbeitgeber-Sitz BS auslagern vs. nicht | Home-Office als BS akzeptieren (Verfuegungsmacht aufbauen) | Home-Office bleibt BS-frei | regelmaessig Pfad B — Arbeitgeber bleibt ohne BS |
| MAP bei Doppelbesteuerung vs. Anrechnung | bilateral klären | unilaterale Anrechnung | bei klarer DBA-Regel Anrechnung; bei strittiger Aufteilung MAP |
Was Reviewer/Prüfer triggert
- Home-Office-Tage behauptet ohne Arbeitgeberbescheinigung — Reviewer akzeptiert keine reinen Behauptungen.
- Pandemie-Vereinbarung für aktuellen Zeitraum zitiert — prüfen ob noch in Kraft oder durch Folgeregelung ersetzt.
- Bagatellgrenze ueberschritten ohne Lohnsteuer-Aufteilung in Anlage N-AUS.
- Home-Office als BS des Arbeitgebers behauptet ohne Verfuegungsmacht-Prüfung (Mietvertrag, dauerhafte Anweisung).
- Werbungskosten-Pauschale ohne Beleg — bei haeuslichem Arbeitszimmer § 9 Abs. 5 EStG Voraussetzungen prüfen.
- Konsultationsvereinbarung des falschen Staats angewendet (z.B. Pandemie-Vereinbarung Frankreich auf Schweiz-Faelle).
- 183-Tage-Regel falsch berechnet: Pandemie-Tage zaehlen entweder oder nicht — Vereinbarung prüfen.
Konkretes Berechnungsbeispiel: Grenzgaenger Luxemburg mit 40 Home-Office-Tagen
Sachverhalt: Grenzgaenger Wohnsitz DE, Arbeitsort Luxemburg, 200 Arbeitstage/Jahr. Davon 40 Tage Home-Office in DE.
| Position | Wert |
|---|---|
| Arbeitstage gesamt | 200 |
| Home-Office-Tage DE | 40 |
| Bagatellgrenze DBA-LU (Aend.-Prot. 06.07.2023, gilt ab 01.01.2024) | 34 Tage |
| Ueberschreitung | 6 Tage |
| Folge: Aufteilung Lohnsteuer | DE besteuert 40/200, LU besteuert 160/200 (Tagesproporz) |
| Alternativ: bei 34 oder weniger HO-Tagen | LU haette volles Besteuerungsrecht (Bagatell-Schutz) |
| Anlage N-AUS Pflicht | ja, mit Aufteilung |
| § 34c EStG-Anrechnung LU-Lohnsteuer auf DE-Steuer | bis Hoechstbetrag |
(Werte sind Beispiel — DBA-LU 2012 in der Fassung des Aend.-Prot. 06.07.2023, BGBl. 2023 II Nr. 334, anwendbar ab 01.01.2024 konkret nachpruefen.)
Prüfcheckliste Home-Office-DBA
| Schritt | Aktion | Status |
|---|---|---|
| 1 | Vertragsstaat identifizieren | [...] |
| 2 | Aktuelle Konsultationsvereinbarung im BMF-Verzeichnis abrufen | [...] |
| 3 | Stichtagspruefung: gilt Vereinbarung für Veranlagungszeitraum? | [...] |
| 4 | Bagatellgrenze (LU 34, NL 34 ab 2026, andere variabel) ermitteln | [...] |
| 5 | Arbeitgeberbescheinigung Home-Office-Tage einholen | [...] |
| 6 | Reisekalender + IT-Logs als Doppelbeleg | [...] |
| 7 | Bei Ueberschreitung: Aufteilung Lohnsteuer Tagesproporz | [...] |
| 8 | Anlage N-AUS ausfuellen | [...] |
| 9 | § 34c EStG-Anrechnung prüfen | [...] |
| 10 | Bei Doppelbesteuerung: MAP Art. 25 MA | [...] |
Quellen und Updates
Stand: 05/2026. Konsultationsvereinbarungen Home-Office DE-CH, DE-AT, DE-LU (Aend.-Prot. 06.07.2023, BGBl. 2023 II Nr. 334), DE-NL, DE-FR, DE-BE (Pandemie 2020/2021 und Folgeregelungen). Aktualitaet jeder Vereinbarung, Toleranzschwellen und Anwendungszeitraeume im jeweiligen BMF-Schreiben vor Anwendung prüfen.