name: willensmaengel-arglist-irrtum description: "Willensmaengel im ALR — Arglist Irrtum Zwang. Skill behandelt ALR I 4 zur Anfechtbarkeit von Willenserklaerungen wegen arglistiger Taeuschung wesentlichen Irrtums und Zwangs sowie die Fortwirkung in §§ 119-124 BGB. Liefert Prüfraster."
Pralr Willensmaengel Arglist Irrtum Zwang
Willensmaengel im ALR
Arglistige Taeuschung (dolus malus)
- ALR I 4 § 84 ff.
- Anfechtbarkeit; Restitution.
Wesentlicher Irrtum (error essentialis)
- ALR I 4 § 75 ff.
- Person Inhalt Substanz des Geschäfts.
Zwang (vis ac metus)
- ALR I 4 § 31 ff.
- Bei beachtlicher Furcht Anfechtbarkeit.
Fortwirkung BGB
- § 119 BGB Inhaltsirrtum, Erklaerungsirrtum.
- § 120 BGB Uebermittlungsfehler.
- § 123 BGB arglistige Taeuschung, Drohung.
- § 124 BGB Anfechtungsfrist.
Anfechtungsfrist
- ALR: nach Treu und Glauben bemessen, idR analog zum roemisch-rechtlichen annus utilis.
- BGB: 1 Jahr (Arglist), 10 Jahre (Frist absolut).
Prüfraster
- Welcher Mangel?
- Anfechtbarkeit?
- Frist?
- Rechtsfolge (ex tunc / ex nunc)?
Powersprint-Vertiefung
- Quellenarbeit: Vor einer Aussage die betroffene ALR-Stelle mit Teil, Titel und Paragraph aus der 1794er oder 1804er Fassung festhalten; Abweichungen zwischen Fassungen nur behaupten, wenn sie am Text belegt sind.
- Historische Funktion: Erkläre, ob
Pralr Willensmaengel Arglist Irrtum Zwangeher ständische Ordnung, Kameralstaat, Privatrechtsdogmatik, Polizeirecht oder frühe Verfahrensrationalisierung abbildet. - Moderner Vergleich: Stelle die heutige Parallele nur als Vergleich daneben, etwa BGB, ZPO, FamFG, StGB/StPO oder öffentliches Recht; niemals so tun, als gelte ALR-Recht noch unmittelbar.
- Output: Liefere eine Mini-Synopse
ALR-Regel / historisches Problem / heutige Vergleichsnorm / didaktischer Nutzen / offene Quellenprüfung.