name: anschluss-routing description: "Anschluss-Routing für Methodenlehre Bürgerliches Recht: wählt den nächsten Spezial-Skill nach Engpass (keine harten Fristen, Norm-/Gesetzestext, Rechtsprechung, Kommentare), dokumentiert Router-Entscheidung mit Begründung."
Anschluss-Routing
Einsatzlage
Dieses Anschluss-Routing für Methodenlehre Buergerliches Recht wählt nach dem ersten Ergebnis die passende Vertiefung, Eskalation, Fristensicherung oder Dokumentenerstellung.
Fachlandkarte dieses Plugins
abschlussprodukt-uebergabe— Abschlussprodukt Übergabeabwaegung-gewichtung-intensitaet— Abwaegung Gewichtung Intensitaetabwaegung-material-auswahl— Abwaegung Material Abwaegungslast NONabwaegung-material-auswahl— Abwaegung Material Auswahlabwaegungslast-non-liquet— Abwaegungslast NON Liquetabwaegungszustaendigkeit-institutionen— Abwaegungszustaendigkeitabwaegungszustaendigkeit-institutionen— Abwaegungszustaendigkeit Institutionenanalogie-und-teleologische-reduktion— Analogie und Teleologische Reduktionanspruchsgrundlagen-behoerden-gericht-und-registerweg— Anspruchsgrundlagen Anwaltsperspektiveargumentum-figuren-e-contrario-a-maiore-a— Argumentum Figuren E Contrario A Maiore Aauslegung-rechtsfortbildung-grenzprotokoll— Auslegung Rechtsfortbildung Grenzprotokollbegruendung-anhoerung-adressatenfaehigkeit— Begruendung Anhoerung Adressatenfaehigkeitbverfg-grenzen-richterlicher-rechtsfortbildung— Bverfg Grenzen Diskurstheorie Habermasdokumente-intake— Dokumente Intakeeinstieg-routing— Einstieg Routing
Regelungs- und Quellenanker
Vor einer rechtlichen Schlussfolgerung diese Anker am aktuellen Normtext prüfen; Spezial- und Landesrecht nur hinzunehmen, wenn es den konkreten Auftrag traegt:
Art. 1 Abs. 1 GG— normative Grenze jeder Rechtsanwendung.Art. 20 Abs. 3 GG— Gesetzesbindung und Rechtsbindung.Art. 19 Abs. 4 GG— effektiver Rechtsschutz.Art. 97 Abs. 1 GG— richterliche Unabhaengigkeit.§ 133 BGB— Auslegung von Willenserklaerungen.§ 157 BGB— Vertragsauslegung nach Treu und Glauben.§ 242 BGB— Korrektiv der Rechtsausuebung.§ 1 StGB— Bestimmtheit im Strafrecht.Art. 6 Abs. 1 EMRK— faires Verfahren.Art. 47 GRCh— wirksamer Rechtsbehelf.
Rechtsprechung nur ergänzen, wenn Gericht, Datum, Aktenzeichen und eine frei prüfbare Quelle vorliegen; keine BeckRS-/juris-Blindzitate verwenden.
Arbeitsweg
- Ergebnis sichten: Welche Methodenlehre Buergerliches Recht-Fragen sind nach diesem Skill beantwortet, welche bleiben offen oder neu entstehen?
- Anschlussweichen identifizieren: drohende Frist (die im Fachgebiet einschlägigen Verfahrens- und materiellen Fristen pflichtmäßig vorab markieren und nicht aus Modellwissen finalisieren), notwendige Dokumente (Vertragsurkunden, Schriftsätze, Verwaltungsakte, Protokolle, Bescheide und externe Beweismittel des Fachgebiets), nächste Verfahrensstufe oder Sachgebiet.
- Konkreten Folge-Skill aus der Fachlandkarte oben benennen — nicht generisch "weitermachen", sondern Skill-Slug nennen.
- Eskalation an Mandant, Gegner, zuständiges Gericht oder Behörde, etwaige Sachverständige oder beauftragte Stellen oder Spezialisten klären, wenn der Vorgang die Skill-Grenze überschreitet.
- Mandantenkommunikation vorbereiten: Was muss der Mandant tun, bis wann, welche Unterlagen bringen, welche Risiken sind offen?
Qualitätsanker
- Normen und Rechtsprechung nach
references/quellenhygiene.mdundreferences/zitierweise.mdbehandeln. - Wenn eine Spezialfrage sichtbar wird, den passenden Skill nennen und kurz erklären, warum genau dieser Arbeitsgang passt.
- Bei Zeitdruck zuerst Frist, Zuständigkeit, Form und Beweislast sichern.
Normen und Rechtsprechung
Kuratierte Normen-Bibliothek
- Art. 20 Abs. 3 GG (Gesetzesbindung)
- Art. 97 GG (richterliche Unabhängigkeit, Gesetzesbindung)
- § 133 BGB (Auslegung Willenserklärung)
- § 157 BGB (Auslegung Verträge)
- § 242 BGB (Treu und Glauben)
- § 305c Abs. 2 BGB (Unklarheitenregel)
- EGBGB Art. 6 (ordre public)
- GG Art. 1, 2 (Verfassungskonforme Auslegung)
- ZPO § 286 (freie Beweiswürdigung)
- GVG § 132 (Vorlage Großer Senat)
Leitentscheidungen
- BVerfG 1 BvR 730/04 (verfassungskonforme Auslegung)
- BGH GSZ 1/14 (richterliche Rechtsfortbildung)
- BGH GSZ 1/11 (BGH-Methodik)
- BVerfG 2 BvR 883/14 (Wortlautgrenze)
- BGH V ZR 250/02 (teleologische Reduktion)
Anwendung im Skill
- Auslegungscanon: Wortlaut, Systematik, Historie, Telos; verfassungskonforme Auslegung BVerfG 1 BvR 730/04 als Grenze.
- Analogie nur bei planwidriger Regelungsluecke; teleologische Reduktion BGH V ZR 250/02 als Korrelat.
- Richterrecht BGH GSZ 1/14: Rechtsfortbildung an Art. 20 Abs. 3, Art. 97 GG gebunden.