strafantrag-194-und-verfahren

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Prüft Strafantrag, Fristen, Antragsberechtigung, öffentliches Interesse, Privatklage, Einstellungsmöglichkeiten, Anhörung als Beschuldigter und taktische Reaktion bei Ehrdelikten im Meinungspruefer: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Arbeitsschritt.

Klotzkette By Klotzkette schedule Updated 6/6/2026

name: strafantrag-194-und-verfahren description: "Prüft Strafantrag, Fristen, Antragsberechtigung, öffentliches Interesse, Privatklage, Einstellungsmöglichkeiten, Anhörung als Beschuldigter und taktische Reaktion bei Ehrdelikten im Meinungspruefer."

Strafantrag und Verfahren

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
  • Tragende Normen verifizieren: StGB §§ 13, 22, 23, 25, 32, 35, 46, 47, 56, 57, StPO §§ 100a, 102, 105, 112, 136, 137, 140, 147, 152, 153a, 244, 257c, 261, 264, 265, 267, 304, 341, 344, 349; § 188 StGB, Art. 5 GG, Art. 10 EMRK, Art. 11 GRCh, EGMR — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Prüfprogramm

  1. Deliktspfad: § 185, § 186, § 187, § 188 StGB.
  2. Antragsdelikt: § 194 StGB prüfen.
  3. Antragsberechtigte: Betroffene Person, gesetzliche Vertreter, Besonderheiten bei Amtsträgern.
  4. Frist: regelmäßig drei Monate ab Kenntnis von Tat und Täter, § 77b StGB.
  5. Öffentliches Interesse: Staatsanwaltschaftliche Verfolgung oder Privatklageweg.
  6. Beschuldigtenrechte: keine vorschnelle Einlassung, Beweise sichern, Akteneinsicht über Verteidigung.
  7. Erledigung: Einstellung, Entschuldigung, Vergleich, Unterlassungserklärung ohne Schuldanerkenntnis.

Warnung

Wenn der Nutzer Beschuldigter ist: Keine ausführliche Sacheinlassung formulieren, bevor Aktenlage und Verteidigungsziel geklärt sind.

Schneller Arbeitsmodus

  • Starte mit Wortlaut, Medium, Adressat, Anlass, Vor- und Nachgeschichte, Reichweite, Betroffenem und vorhandenen Belegen.
  • Trenne strikt: Tatsachenbehauptung, Werturteil, gemischte Aeusserung, Satire/Spott, Schmähungs- oder Prangerkontext.
  • Gewichte meinungsfreiheitsfreundlich, aber nicht blind: Sachbezug, Machtkritik, Beleglage, Formalbeleidigung, Privatbereich und Eskalationsrisiko getrennt ausweisen.
  • Keine erfundene Rechtsprechung. Entscheidungen nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und verifizierbarer Quelle nennen; sonst Recherchebedarf markieren.
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