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Liqui Eingangsdaten IDW S6 Liqp im Plugin Liquiditaetsplanung: prüft konkret Eingangsdaten-Checkliste für Liquiditaetsplanung, Verbindet Liquiditätsvorschau, GuV-Planung und Planbilanz zu einer Sanierungspla, Leitfaden Bankenreporting bei Krise. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt.

Klotzkette By Klotzkette schedule Updated 6/7/2026

name: eingangsdaten-idw-s6-liqp description: "Liqui Eingangsdaten IDW S6 Liqp im Plugin Liquiditaetsplanung: prüft konkret Eingangsdaten-Checkliste für Liquiditaetsplanung, Verbindet Liquiditätsvorschau, GuV-Planung und Planbilanz zu einer Sanierungspla, Leitfaden Bankenreporting bei Krise."

Liqui Eingangsdaten IDW S6 Liqp

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
  • Tragende Normen verifizieren: InsO §§ 1, 13-22, 35, 39, 47, 55-56, 60, 80, 87, 129, 133, 174, 175, 270 ff., 286-300, StaRUG §§ 1, 29, 31 — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Fachliche Module

1. liqui-eingangsdaten-checkliste

Fokus: Eingangsdaten-Checkliste für Liquiditaetsplanung: BWA, OPOS Debitoren/Kreditoren, Kontoauszuege, Steuerkonten, SV-Konten, Personalkosten, Investitionsplanung. Prüfliste Quellen und Vollstaendigkeit. Output: standardisiertes Datentemplate.

Liqui: Eingangsdaten-Checkliste

Fachkern: Liqui: Eingangsdaten-Checkliste

  • Normen-/Quellenanker: InsO §§ 17, 18, 19, 15a, StaRUG-Früherkennung, IDW-S-6-/Planungslogik, 3-Wochen- und 13-Wochen-Forecast, Zahlungsstatus und Fortbestehensprognose.
  • Entscheidende Weiche: Trenne fällige Verbindlichkeiten, liquide Mittel, harte Zahlungszusagen, Planannahmen, Quote/Lücke, Organpflicht und Dokumentationsspur.

Fallweichen

Frage zu Beginn nur ab, was für den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.

  1. Rolle und Ziel: Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
  2. Sachverhalt: Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
  3. Fristen: Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
  4. Unterlagen: Welche Dokumente, Bescheide, Verträge, Auszuege liegen vor?
  5. Format: Wie ausfuehrlich, für wen, in welcher Tonalitaet?

Prüfraster

Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:

  1. Sachverhalt fixieren – streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
  2. Rechtliche Einordnung - nur einschlaegige Normen, verifizierte Rechtsprechung und frei prüfbare amtliche Quellen; keine Literatur- oder Datenbankfundstellen erfinden.
  3. Prüfung im Gutachtenstil – Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
  4. Handlungsempfehlung – konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.

Plugin-Kontext

Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.

Output-Module

  • Strukturierter Prüfvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
  • Tabellen/Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
  • Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
  • Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei prüfbarem Link.

Was dieser Arbeitsgang nicht macht

  • Kein Ersatz für eine vollstaendige Mandantenberatung.
  • Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
  • Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
  • Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.

2. idw-s6-integrierte-sanierungsplanung

Fokus: Verbindet Liquiditätsvorschau, GuV-Planung und Planbilanz zu einer Sanierungsplanung auf IDW-S-6-Niveau. Prüft Maßnahmenwirkung, Fortbestehensprognose, Sanierungsfähigkeit, Szenarien, Planungsannahmen, Belegregister, kleinere Unternehmen und Übergabe an Bank, Insolvenzverwalter oder Restrukturierungsberater. Output: Planungsanforderung, Annahmenlog, Maßnahmen-Brücke und Sanierungsplanungs-Ampel.

Integrierte Sanierungsplanung

Fachkern: Integrierte Sanierungsplanung

  • Normen-/Quellenanker: InsO §§ 17, 18, 19, 15a, StaRUG-Früherkennung, IDW-S-6-/Planungslogik, 3-Wochen- und 13-Wochen-Forecast, Zahlungsstatus und Fortbestehensprognose.
  • Entscheidende Weiche: Trenne fällige Verbindlichkeiten, liquide Mittel, harte Zahlungszusagen, Planannahmen, Quote/Lücke, Organpflicht und Dokumentationsspur.

Wann starten?

  • 13-Wochen-Plan ist erstellt, aber Bank verlangt Sanierungskonzept.
  • Fortbestehensprognose nach § 19 InsO soll dokumentiert werden.
  • StaRUG-, Schutzschirm-, Eigenverwaltungs- oder Insolvenzplanroute steht im Raum.
  • Maßnahmenliste existiert, aber ihre finanzielle Wirkung ist unklar.
  • Kleine Gesellschaft hat nur BWA, OPOS und Bankauszüge; trotzdem braucht es eine belastbare Planung.

Eingangsrouting

Wenn nur kurzfristige Zahlungsunfähigkeit geprüft wird, zuerst liquiditaetsvorschau-3wochen oder liquiditaetsvorschau-insolvenzrechtlich. Wenn daraus ein Sanierungskonzept, eine Bankunterlage oder eine Fortbestehensprognose werden soll, anschließend diesen Skill nutzen.

Planungsarchitektur

Baue die Planung in vier Ebenen:

  1. Direkte Liquiditätsplanung: Einzahlungen, Auszahlungen, Linien, freie Liquidität, Engpasswochen.
  2. GuV-Planung: Umsatz, Rohertrag, Personal, Fixkosten, Zinsen, Steuern, Ergebnis.
  3. Bilanzplanung: Working Capital, Anlagevermögen, Rückstellungen, Finanzverbindlichkeiten, Eigenkapital.
  4. Maßnahmen- und Annahmenlog: Jede wesentliche Veränderung mit Quelle, Verantwortlichem, Timing und Risiko.

Alle Ebenen müssen rechnerisch zusammenpassen. Wenn sie nicht passen, ist das Ergebnis eine Lückenliste, nicht eine geschönte Planung.

Mindesttiefe

  • Für akute Krisen: wöchentliche Liquidität für 13 Wochen.
  • Für Fortbestehensprognose: mindestens 12 Monate mit belastbarer Liquiditätsreichweite.
  • Für Sanierungskonzept: laufendes und folgendes Planjahr regelmäßig monatlich; spätere Jahre können verdichtet werden, wenn die Brücken transparent bleiben.
  • Für kleinere Unternehmen: weniger Kontenzeilen sind zulässig, aber GuV, Bilanz und Liquidität müssen trotzdem verknüpft sein.

Maßnahmen-Brücke

Lege für jede Maßnahme einen Datensatz an:

massnahme:
 titel: "[z. B. Standortkonsolidierung / Bankstundung / Kapitalzufuhr]"
 krisenursache: "[welche Ursache wird adressiert?]"
 status: "verbindlich | verhandelt | plausibel | ungeklärt | nicht tragfähig"
 guv-effekt:
 umsatz: "[EUR / Prozent / Monat]"
 kosten: "[EUR / Monat]"
 zinsen_steuern: "[EUR / Monat]"
 liquiditaets-effekt:
 einmalig: "[EUR, Datum]"
 laufend: "[EUR, ab Datum]"
 vorfinanzierungsbedarf: "[EUR]"
 bilanz-effekt:
 eigenkapital: "[EUR]"
 verbindlichkeiten: "[EUR]"
 working_capital: "[EUR]"
 voraussetzungen:
 - "[Beschluss, Vertrag, Finanzierung, Zustimmung]"
 nachweise:
 - "[Datei / Vertrag / Beschluss / Kontoauszug]"
 risiko:
 sensitivitaet: "[was passiert bei Verzug oder Teilwirkung?]"

Sanierungsfähigkeits-Ampel

Bewerte am Ende:

Ampel Bedeutung Konsequenz
Grün Liquidität, Ertrag, Bilanz und Maßnahmen tragen auch in plausibler Sensitivität. Planung kann als Arbeitsstand für Konzept, Bank oder Planroute genutzt werden.
Gelb Basisfall trägt, aber eine tragende Annahme oder Maßnahme ist nicht belegt. Conditional Go; Datenanforderung und Nachweisfrist ausgeben.
Rot Planung kippt bei naheliegender Abweichung oder beseitigt Krisenursachen nicht. Keine positive Sanierungsfähigkeit ausgeben; Eskalation zu Insolvenz-/Restrukturierungsberatung.

Annahmenlog

Jede wesentliche Annahme braucht:

  • Quelle: historische Daten, Vertrag, Auftrag, Managementangabe, Marktbeleg, Steuerbescheid, Bankzusage.
  • Plausibilisierung: Vergangenheit, Branchenlogik, Kapazität, Preis-/Mengenbrücke, Gegenparteirisiko.
  • Sensitivität: Best/Base/Worst oder mindestens Base/Downside.
  • Verantwortlicher: wer aktualisiert und wer entscheidet?
  • Wiedervorlage: wann wird die Annahme neu geprüft?

Spezielle Prüfbereiche

  • Working Capital: Zahlungsziele, Forderungsausfall, Vorratsaufbau, Lieferantenkredite.
  • Finanzierung: Linienverfügbarkeit, Kündigungsrechte, Covenants, Tilgungsprofil, Sicherheiten.
  • Steuern und Sozialversicherung: Fälligkeiten, Rückstände, Stundung, Nebenforderungen.
  • Personal: Abbaukosten, Kündigungsfristen, Betriebsrat, Insolvenzgeldzeitraum.
  • Investitionen: Erhaltungs-CapEx nicht mit Null ansetzen, wenn Betrieb sonst ausfällt.
  • Cyber/IT/ESG: nur dort vertiefen, wo sie für Betrieb, Markt, Finanzierung oder Haftung wesentlich sind.

Ausgabe

Liefer standardmäßig:

  1. Planungsanforderung mit Datenliste und Priorität.
  2. Annahmenlog als Tabelle.
  3. Maßnahmen-Brücke zwischen Maßnahme, GuV, Bilanz und Liquidität.
  4. Sanierungsplanungs-Ampel mit Gründen und Stoppern.
  5. Nächster Arbeitsschritt: Liquiditätsplan aktualisieren, Planbilanz bauen, Maßnahmen belegen, oder insolvenzrechtlich eskalieren.

Typische Fehler

  • Liquiditätsvorschau wird als vollständige Sanierungsplanung verkauft.
  • Maßnahmen werden doppelt gezählt: einmal in GuV, einmal im Cashflow.
  • Steuern aus Sanierungsmaßnahmen fehlen.
  • Working-Capital-Effekt des Wachstums wird ignoriert.
  • Planjahr schließt liquiditätsseitig, aber Bilanz stimmt nicht.
  • Gesellschafter- oder Bankbeitrag ist nicht verbindlich.
  • Kleine Unternehmen werden zu grob geplant, obwohl einzelne Großkunden oder Schlüsselpersonen das Risiko treiben.

3. liqp-bankenreporting-leitfaden

Fokus: Leitfaden Bankenreporting bei Krise: Anforderungen Hausbank, Konsortium, KfW, Reportingfrequenz, Covenant-Reporting. Prüfraster für CFO und Berater.

LiqP: Bankenreporting

Fachkern: LiqP: Bankenreporting

  • Normen-/Quellenanker: InsO §§ 17, 18, 19, 15a, StaRUG-Früherkennung, IDW-S-6-/Planungslogik, 3-Wochen- und 13-Wochen-Forecast, Zahlungsstatus und Fortbestehensprognose.
  • Entscheidende Weiche: Trenne fällige Verbindlichkeiten, liquide Mittel, harte Zahlungszusagen, Planannahmen, Quote/Lücke, Organpflicht und Dokumentationsspur.

Fallweichen

Frage zu Beginn nur ab, was für den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.

  1. Rolle und Ziel: Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
  2. Sachverhalt: Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
  3. Fristen: Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
  4. Unterlagen: Welche Dokumente, Bescheide, Verträge, Auszuege liegen vor?
  5. Format: Wie ausfuehrlich, für wen, in welcher Tonalitaet?

Prüfraster

Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:

  1. Sachverhalt fixieren - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
  2. Rechtliche Einordnung - einschlaegige Normen, Rechtsprechung BGH/BVerfG/EuGH, Literatur.
  3. Prüfung im Gutachtenstil - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
  4. Handlungsempfehlung - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.

Plugin-Kontext

Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.

Output-Module

  • Strukturierter Prüfvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
  • Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
  • Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
  • Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei prüfbarem Link.

Was dieser Arbeitsgang nicht macht

  • Kein Ersatz für eine vollstaendige Mandantenberatung.
  • Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
  • Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
  • Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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