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Justizielle KI als Hochrisiko-Kontext: Systeme zur Unterstuetzung richterlicher oder behördlicher Rechtsanwendung, Sachverhaltswuerdigung, Aktenpriorisierung und Entscheidungsvorbereitung nach Art. 6 Abs. 2 i.V.m. Anhang III KI-VO im Ki Vo Ai Act Pruefer: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Arbeitsschritt.

Klotzkette By Klotzkette schedule Updated 6/7/2026

name: gerichtliche-ki-governance-aufsichtsbehoerden description: "Justizielle KI als Hochrisiko-Kontext: Systeme zur Unterstuetzung richterlicher oder behördlicher Rechtsanwendung, Sachverhaltswuerdigung, Aktenpriorisierung und Entscheidungsvorbereitung nach Art. 6 Abs. 2 i.V.m. Anhang III KI-VO im Ki Vo Ai Act Prüfer."

Gerichtliche KI-Assistenz und Anhang III

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: KI-VO Art. 5 Verbote ab 02.02.2025, Art. 51-55 GPAI ab 02.08.2025, Hochrisiko Anhang III ab 02.08.2026, Hochrisiko Anhang I ab 02.08.2027, schwerwiegender Vorfall 15 Tage / 2 Tage (Tod).
  • Tragende Normen verifizieren: KI-VO (EU 2024/1689) Art. 3, 5 (Verbote), 6 (Hochrisiko), 8-15 (Anforderungen), 16, 26 (Pflichten Anbieter/Betreiber), 50 (Transparenz), 51-55 (GPAI), 73, 99 (Sanktionen) — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Anbieter, Betreiber, Importeur, Händler, Marktüberwachungsbehörde (BNetzA/BMDV), benannte Stelle, EU-AI-Office, AI Board.
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Konformitätserklärung Art. 47, technische Dokumentation Anhang IV, Risikomanagement-System Art. 9, Datengovernance Art. 10, FRIA (Fundamental Rights Impact Assessment) Art. 27, EU-Datenbank-Registrierung Art. 49 — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Kernfrage

Wird KI nur als allgemeines Schreibwerkzeug genutzt oder beeinflusst sie die Auslegung von Tatsachen, Rechtsfragen oder die Anwendung des Rechts auf einen konkreten Sachverhalt?

Entscheidungsbaum

  1. Allgemeines Tool: Textformatierung, Übersetzung, Terminorganisation → meistens kein Justiz-Hochrisiko allein.
  2. Aktenanalyse: Sachverhaltsextraktion, Priorisierung, Streitwert-/Fristenhinweise → genaue Zweck- und Wirkungskontrolle.
  3. Rechtsanwendung: Vorschlag zu Anspruch, Schuld, Haftung, Sanktion, Beweiswürdigung → Anhang-III-Nähe sehr stark.
  4. Entscheidungsvorbereitung: Score, Empfehlung, Tenorvorschlag → Hochrisiko intensiv prüfen.

Mindestanforderungen

  • menschliche Verantwortung sichtbar;
  • Protokollierung der KI-Nutzung;
  • keine verdeckte Entscheidungsautomation;
  • Nachvollziehbarkeit der Datenbasis;
  • Möglichkeit, Fehler zu erkennen und zu korrigieren;
  • klare Trennung zwischen Entwurfshilfe und Entscheidung.

Warnung

Gerade bei Justiz-KI reicht "human in the loop" nicht als Zauberwort. Entscheidend ist, ob der Mensch fachlich und organisatorisch wirklich gegensteuern kann.

Install via CLI
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