literatur-quellen-prompting-leitfaden-rdg

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Pflicht-Literatur und Aktualisierungsliste für KI-Nutzungsrichtlinien in Kanzleien: Anwendungsfall Kanzlei will Richtlinie auf dem neuesten Stand halten und benoetigt strukturierte Quellenübersicht. BRAK-Hinweise, DAV-Stellungnahmen, EU-Kommissionsmaterial, BNetzA-Hinweise und KI-VO EU 2024/1689. Prüfraster Kernliteratur Berufsrecht Datenschutz KI-VO, Recherche aktueller Entwicklungen, offene Aktualisierungsliste für neue Entscheidungen. Output kommentierte Quellenliste mit Relevanz-Einordnung und Update-Pflicht. Abgrenzung zu Richtlinien-Update-Zyklus und zu Berufsrecht-Bausteine im Ki Richtlinie Kanzleien: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Arbeitsschritt.

Klotzkette By Klotzkette schedule Updated 6/7/2026

name: literatur-quellen-prompting-leitfaden-rdg description: "Pflicht-Literatur und Aktualisierungsliste für KI-Nutzungsrichtlinien in Kanzleien: Anwendungsfall Kanzlei will Richtlinie auf dem neuesten Stand halten und benoetigt strukturierte Quellenübersicht. BRAK-Hinweise, DAV-Stellungnahmen, EU-Kommissionsmaterial, BNetzA-Hinweise und KI-VO EU 2024/1689...."

Literatur und Quellen

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
  • Tragende Normen verifizieren: BRAO, BORA, FAO, BNotO, StBerG, WPO, PAO; DSGVO — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Spezialwissen

Eine fundierte KI-Nutzungsrichtlinie stützt sich auf anerkannte Primärquellen und berufsständische Verlautbarungen. Dieser Skill listet die Kernliteratur, gibt Hinweise zur Recherche aktueller Entwicklungen und enthält eine offene Aktualisierungsliste für neu erscheinende relevante Quellen.

Rechtlicher Hintergrund

Rechtsprechung live prüfen: Keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über amtliche oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Strategische Optionen (vor dem Template entscheiden)

Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu prüfen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist eine moegliche Form — nicht die einzige.

Konstellation Empfohlener Weg
Standard — Quellenverzeichnis und Verifizierungsprotokoll erstellen Quellenverzeichnis nach Schema; Template unten
Variante A — Quellenangaben aus KI unvollstaendig Luecken als ungepruefte KI-Angaben markieren; Nachpruefung dokumentieren
Variante B — Nur Gerichtsentscheidungen zu zitieren Rechtsprechungs-Subset; Quellenprüfung weglassen
Variante C — Quellenangaben auf Englisch Englischsprachige Zitierweise; Bluebook oder OSCOLA als Standard

Wenn die Mandantenkonstellation nicht ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.

Vorlagentext / Bausteine

Pflicht-Literaturliste (Stand 07/2025):

Berufsständisches Softlaw:

Wissenschaftliche Literatur:

  • Martini/Wendehorst (Hrsg.), KI-VO — Kommentar zur Verordnung (EU) 2024/1689, 1. Aufl.
  • Quellenregel: Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff; keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen.

EU-Institutionen:

Rechtsprechung:

  • Rechtsprechung live prüfen: Keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über amtliche oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
  • Rechtsprechung live prüfen: Keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über amtliche oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
  • Rechtsprechung live prüfen: Keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über amtliche oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Primärrechtsquellen:

Offene Aktualisierungsliste (bei nächstem Review zu prüfen):

  • Neue BRAK-Hinweise nach 07/2025
  • Neue DAV-Stellungnahmen nach 07/2025
  • KI-VO-Durchführungsrechtsakte der EU-Kommission
  • Neue BGH/OLG-Entscheidungen zu KI in Schriftsätzen
  • Neue EuGH-Entscheidungen zu DSGVO und KI

--- vor Versand klären ---

  1. Welches Verhandlungsziel hat der Mandant? [Durchsetzung des Anspruchs / Vergleich / Reputationsschutz / schnelle Loesung]
  2. Welche Kompromisslinien sind absolut? [Mindestforderung / Zeitrahmen / Formerfordernis]
  3. Sind Anschlusswege erwuenscht? [Mediation / Direktgesprach / Einigung vor Fristablauf]

Schlussabsatz Variante A (kooperativ): Wir regen eine guetliche Einigung an und stehen für ein klärenden Gesprach zur Verfuegung. Eine einvernehmliche Loesung erspart beiden Seiten Zeit und Kosten.

Schlussabsatz Variante B (formal-streng): Eine aussergerichtliche Einigung kommt nur in Betracht wenn die Gegenseite innerhalb von [X] Tagen einen akzeptablen Vorschlag unterbreitet. Anderenfalls werden wir alle rechtlichen Schritte einleiten.

Hinweise zur Aktualisierung

Die Literaturliste ist beim halbjährlichen Richtlinien-Review vollständig zu überprüfen und um neu erschienene relevante Beiträge zu ergänzen. Sobald ein KI-VO-Durchführungsrechtsakt erscheint, ist er sofort in die Primärquellenliste aufzunehmen.

Aktuelle Rechtsprechung (v14.2)

  • Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Zentrale Normen (Paragrafenkette)

  • § 43 BRAO — Sorgfaltspflicht und korrekte Quellenangaben
  • § 138 ZPO — Wahrheitspflicht (gilt auch für Quellenangaben)
  • Art. 5 Abs. 1 lit. d DSGVO — Richtigkeit der verarbeiteten Informationen
  • § 44b UrhG — Text-und-Data-Mining-Schranke (für KI-Recherche)

Triage zu Beginn

  1. Werden Quellen aus KI-Ausgaben direkt verwendet oder gegen amtliche Quellen verifiziert?
  2. Ist ein Verifikationsprozess für Rechtsprechungs-Fundstellen (juris, Beckonline, EUR-Lex) etabliert?
  3. Werden Kommentare und Monografien aus KI-Ausgaben abgeglichen?
  4. Gibt es eine aktuelle Literatursammlung für das relevante Rechtsgebiet?
  5. Sind Mitarbeiter geschult, zwischen Primaer- und Sekundaerquellen zu unterscheiden?
  • Was will der Mandant wirklich erreichen? (Nicht: was steht im Standardweg, sondern: welches Ergebnis ist für den Mandanten persoenlich/wirtschaftlich das beste? Manchmal ist der schnellere Vergleich besser als der formal "richtige" Weg.)

Output-Template — Quellenverzeichnis / Verifizierungsprotokoll

Adressat: Kanzlei intern — Tonfall: dokumentierend

QUELLENVERZEICHNIS UND VERIFIZIERUNGSPROTOKOLL
[DATUM] — [AKTENZEICHEN] — Dokument: [BEZEICHNUNG]

PRIMÄRQUELLEN (verifiziert):
Rechtsprechung:
- [GERICHT, DATUM — AZ, FUNDSTELLE]: Verifiziert gegen [QUELLE] am [DATUM]
- [WEITERE]

Gesetze und Verordnungen:
- [NORM]: verifiziert gegen [QUELLE] am [DATUM]

SEKUNDÄRQUELLEN (Kommentare / Literatur):
- [AUTOR, Werk, Auflage, Randzahl]: Im Original eingesehen am [DATUM]

KI-GENERIERTE FUNDSTELLEN (Verifikationsstatus):
- [FUNDSTELLE]: [BESTAETIGT / NICHT GEFUNDEN / FEHLERHAFT — Korrektur: BESCHREIBUNG]

Verifiziert von: [NAME], [DATUM]

Ausformulierungspflicht und Formatstandard. Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie [Name der Mandantin] werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.

Schriftbild: Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist Times New Roman 11 pt als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.

Nummerierung: Gliederung ausschließlich dezimal (1, 1.1, 1.1.1 und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.

Install via CLI
npx skills add https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill literatur-quellen-prompting-leitfaden-rdg
Repository Details
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