name: konzerninsolvenz-koordination description: "Mehrere Gesellschaften eines Konzerns sind insolvent und Koordination der Verfahren muss geplant werden. Prüfraster Konzerninsolvenz §§ 269a-269i InsO Konzern-Gerichtsstand § 3a InsO Gruppen-Folgeverfahren § 3d InsO. Konzernbegriff § 18 AktG verbundene Unternehmen § 15 AktG insolvenzrechtliche Un..."
Konzerninsolvenz — Koordination
Arbeitsbereich
Mehrere Gesellschaften eines Konzerns sind insolvent und Koordination der Verfahren muss geplant werden. Prüfraster Konzerninsolvenz §§ 269a-269i InsO Konzern-Gerichtsstand § 3a InsO Gruppen-Folgeverfahren § 3d InsO. Konzernbegriff § 18 AktG verbundene Unternehmen § 15 AktG insolvenzrechtliche Unternehmensgruppe § 3e InsO. Konzern-Verwalter § 269e InsO Koordinations-Plan § 269h InsO EuInsVO Art. 56 ff. bei grenzüberschreitender Insolvenz. Output Koordinations-Strategie-Memo mit Zuständigkeitsprüfung und Verfahrensplan. Abgrenzung: anfechtungsrechte-prüfen für konzerninternen Zahlungsverkehr. Arbeite entlang dieser konkreten Prüfungslinie und trenne Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
Arbeitsweg
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
- Tragende Normen verifizieren: InsO §§ 1, 13-22, 35, 39, 47, 55-56, 60, 80, 87, 129, 133, 174, 175, 270 ff., 286-300, StaRUG §§ 1, 29, 31; StaRUG §§ 1, 29, 31, 39, 49-55, 84, 102, IDW S 6, IDW S 11, InsO § 270 — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
Fachlicher Kern — Insolvenz- und Sanierungsrecht
- Problemfokus dieses Skills: Bleibe beim konkreten Titel
Konzerninsolvenz — Koordinationund löse die dort angelegte Fachfrage; arbeite mit konkreten Tatbestandsmerkmalen, Beweisfragen und dem unmittelbar benötigten Arbeitsprodukt. Routingfragen bleiben Hilfsmittel, wenn Frist, Zuständigkeit oder Verfahrensart offen sind. - Normenradar: InsO §§ 1, 13, 15a, 17, 18, 19, 21, 38 ff., 47, 49 ff., 55, 80, 103 ff., 129-147, 165 ff., 217 ff., 270 ff., 343; StaRUG; COVInsAG/Übergangsrecht nur bei Altzeiträumen; SGB III § 165.
- Verifizierte Anker: BGH, Urteil vom 10.02.2005 - IX ZR 211/02 (Grenzen § 133 InsO bei Zwangsvollstreckung/verschlepptem Antrag als Klassiker); ausländische Verfahren: § 343 InsO Anerkennung, kein deutsches Chapter-15-Verfahren, häufig inzidente Prüfung durch Register, Grundbuch, Prozessgericht und Banken.
- Arbeitsmodus: Zuerst Insolvenzgrund, Frist, Organpflicht, Verfahrensstand, Sicherheiten, Massebezug und Anfechtungszeitraum klären; dann Sanierungsfähigkeit, Plan/StaRUG, Haftung und Dokumentationsschutz.
- Outputpflicht: Krisenzeitachse, Liquiditätsstatus, Anfechtungsmatrix, Sicherheitenradar, IDW-S6-/Sanierungscheck, Register-/Grundbuch-Nachweispaket oder Schriftsatzbaustein.
- Fehlerbremse: Tragende Normen/Entscheidungen live oder aus der Akte verifizieren; Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle. Keine BeckRS-, juris-, Kommentar- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
Eingaben
- Konzern-Struktur (Mutter Tochter Beteiligungen)
- Wirtschaftliche Lage jeder Gesellschaft
- Verflechtungs-Tiefe (Geschäftsführer Verträge Liquidität)
- Bisherige Insolvenzen / Anträge
- Grenz-überschreitender Bezug (EuInsVO)
- Gläubiger-Struktur (gemeinsam? separat?)
Schritt 1 — Anwendungsbereich
Konzernbegriff § 18 AktG (Anker)
- Unterordnungs-Konzern § 18 Abs. 1 AktG — herrschendes und ein oder mehrere abhängige Unternehmen unter einheitlicher Leitung
- Gleichordnungs-Konzern § 18 Abs. 2 AktG — rechtlich selbständige Unternehmen unter einheitlicher Leitung ohne Abhängigkeits-Verhältnis
- Abhängigkeit § 17 AktG (Vermutung bei Mehrheits-Beteiligung)
- Verbundene Unternehmen § 15 AktG (Oberbegriff: in Mehrheits-Besitz, abhängige/herrschende, Konzern-Unternehmen, wechselseitig beteiligte, Vertrags-Teile)
Konsolidierungs-Kreis § 290 HGB (rechnungs-legungs-rechtlich)
- Mutter und Tochter mit beherrschender Stellung (Control-Konzept seit BilMoG 2009)
- Mehrheitsbeteiligung über 50 Prozent
- Stimmrechts-Mehrheit
- Bestellrechts-Mehrheit Organe
- Achtung: § 290 HGB ist Konsolidierungs-Norm, nicht Konzern-Definition — für Insolvenz-Konzern-Begriff primär § 18 AktG
Insolvenz-rechtlicher Konzern-Begriff
- § 3e InsO Legaldefinition Unternehmens-Gruppe (Mehrheit Schuldner + einheitliche Leitung + nicht-bloss übergehende wirtschaftliche Bedeutung)
- Anlehnung an § 18 AktG — aber eigenständige Definition für InsO-Zwecke
Praktische Beispiele
- AG mit Tochter-GmbH
- GmbH mit Tochter-GmbH
- Stiftung mit Tochter-Konstellationen
- Familien-Konstellationen mit verschiedenen Gesellschaften
Schritt 2 — Konzern-Gerichtsstand § 3a InsO
Grundregel
- Verantwortliches Gericht für Mutter-Gesellschaft
- Anträge weiterer Konzern-Gesellschaften können dort gebearbeitet werden
- Voraussetzung: gegenständliche und persönliche Verzahnung
Antrags-Voraussetzungen
- Antrag des herrschenden Unternehmens
- Oder der Mehrheit der Schuldner-Gesellschaften
- Bei wirtschaftlicher Verzahnung
Vorteil
- Konsistente Verwalter-Wahl
- Effiziente Verfahrens-Koordination
- Vermeidung Konflikt-Konstellationen
Schritt 3 — Gruppen-Folgeverfahren § 3d InsO
Anwendung
- Bei Antrag eines verbundenen Unternehmens
- Folgeverfahren möglicher Konzern-Gesellschaften am gleichen Gericht
- Auch wenn diese erst später Insolvenz anmelden
Antrag
- Vor Eröffnung des zuerst eingeleiteten Verfahrens möglich
- Eilig binnen weniger Tage
- Bei Versäumnis kein Gerichtsstand-Bezug
Schritt 4 — Koordinations-Verfahren § 269d InsO
Antrag
- Insolvenz-Verwalter mehrerer verbundener Gesellschaften
- Schuldner in Eigenverwaltung
- Gläubigerausschuss kann Antrag stellen
Gericht
- Eines der beteiligten Insolvenz-Gerichte
- Bei mehreren Optionen das zentrale (Mutter-Sitz)
Verfahren
- Eröffnungs-Beschluss § 269e InsO
- Bestellung Konzern-Verwalter
- Konzern-Gläubigerausschuss
- Koordinations-Plan
Schritt 5 — Konzern-Verwalter § 269e InsO
Funktion
- Koordination der einzelnen Verwalter
- Vorschläge zur Verfahrens-Optimierung
- Mediator-Funktion bei Konflikten
- KEINE Verwalter-Pflichten in einzelnen Verfahren
Anforderungen
- Erfahrung Konzern-Sachen
- Häufig Großkanzlei-Insolvenz-Recht
- Sonderwissen Sanierungs-/Restrukturierung
Vergütung
- Verteilung über Konzern-Gesellschaften
- Nach Konzern-Verwalter-Vergütungs-Verordnung
Schritt 6 — Konzern-Gläubigerausschuss
Zusammensetzung
- Vertreter Gläubiger der verschiedenen Gesellschaften
- Banken Lieferanten Arbeitnehmer-Vertreter
- Häufig sechs bis neun Personen
Aufgaben
- Überwachung Konzern-Verwalter
- Stellungnahme Koordinations-Plan
- Schnittstelle zu einzelnen Gläubiger-Ausschüssen
Schritt 7 — Koordinations-Plan § 269h InsO
Inhalt
- Sanierungs-Konzept für Konzern
- Vermögensverteilung zwischen Gesellschaften
- Distressed M&A koordiniert
- Lieferketten intern
- Mitarbeiter-Übergang § 613a BGB bei Übertragung
Abstimmung
- Keine Abstimmung im klassischen Sinn wie Insolvenz-Plan — Koordinations-Plan ist kein Insolvenz-Plan iSd §§ 217 ff. InsO
- Zustimmung der beteiligten Insolvenz-Verwalter / Schuldner in Eigenverwaltung erforderlich (§ 269h Abs. 1 InsO)
- Pro Gesellschaft Zustimmung des jeweiligen Verwalters mit Pflicht zur Beachtung des Plans (§ 269i InsO)
- Gläubigerausschuss kann Stellungnahme abgeben
- Plan bindet nur die zustimmenden Beteiligten — kein Mehrheits-Zwang gegen ablehnende Verwalter
Bestätigung
- Beschluss durch Koordinations-Gericht (§ 269f InsO) nach Anhörung der Beteiligten
- Bindungs-Wirkung nur für Gesellschaften deren Verwalter zugestimmt haben
Schritt 8 — Wirtschaftliche Verflechtungen prüfen
Inter-Company-Forderungen
- Mutter-Tochter-Darlehen Pflicht zur Inventur
- Cash-Pooling mit Rückforderungs-Risiko
- Treuhand-Konstellationen
Inter-Company-Sicherheiten
- Bürgschaften zwischen Konzern-Gesellschaften
- Pfandrechte
- Patronatserklärungen § 311 BGB
- Häufig anfechtungs-relevant bei Krise
Steuer-Verbund
- Organschaft umsatzsteuerlich oder körperschaftsteuerlich
- Bei Beendigung Insolvenz Auflösung
- Steuerliche Folgen für überlebende Gesellschaften
Pension-Verbund
- Konzern-Pension-Verpflichtungen
- PSV-Bezug Insolvenzschutz
- Eintritts-Pflicht PSVaG bei Insolvenz
Schritt 9 — Praktisches Vorgehen
Phase 1 — Diagnose
- Konzern-Struktur dokumentieren
- Wirtschaftliche Lage pro Gesellschaft
- Verflechtungs-Analyse
- Sanierungs-Optionen
Phase 2 — Strategische Entscheidung
- Gleichzeitige Anträge aller Konzern-Gesellschaften?
- Sukzessive Anträge mit Reihenfolge?
- Eigenverwaltung Konzern-weit § 270 ff. InsO?
- StaRUG für Mutter + Insolvenz für Tochter?
Phase 3 — Anträge
- Antragstellung koordiniert am Konzern-Gericht
- Eilanträge vor Vermögens-Verschiebungen
- Vorläufiger Gläubigerausschuss § 22a InsO
Phase 4 — Koordination
- Konzern-Verwalter vorschlagen
- Verfahren synchronisieren
- Sanierungs-/Verwertungs-Strategie
Phase 5 — Koordinations-Plan
- Entwurf durch Konzern-Verwalter
- Verhandlung mit Gläubigern
- Abstimmung pro Gesellschaft
- Bestätigung Gericht
Schritt 10 — Grenz-überschreitende Konzerninsolvenz EuInsVO
Anwendungsbereich
- VO (EU) 2015/848 (EuInsVO neu)
- Konzern mit Sitzen in mehreren Mitgliedstaaten
- Art. 56 ff. EuInsVO Gruppen-Insolvenz
Mitgliedstaat-Koordination
- Hauptverfahren im "Centre of Main Interests" (COMI)
- Sekundärverfahren in anderen Mitgliedstaaten
- Synthetische Sekundärverfahren Art. 36
Gruppen-Koordinations-Verfahren
- Art. 61-77 EuInsVO
- Antrag durch Insolvenz-Verwalter mehrerer Verfahren
- Koordinator bestellt
- Koordinations-Plan
Kooperations-Pflichten
- Verwalter Pflicht zur Mit-Information
- Auskunfts-Pflicht
- Gemeinsame Sitzungen
Schritt 11 — Eigenverwaltung Konzern-weit
Voraussetzungen
- Antrag jedes verbunden Unternehmens auf Eigenverwaltung § 270 InsO
- Konzern-Sachwalter möglich (statt einzelner Sachwalter)
- Konzern-Eigenverwaltung-Plan
Schutzschirm § 270d InsO
- Mit Aussetzungs-Befugnis
- Koordination zwischen Konzern-Gesellschaften
- Pro-Gesellschaft Vorbereitung Insolvenz-Plan
Schritt 12 — Spezifische Verfahrens-Aspekte
Berichts-Termin
- Bei Konzern-Verfahren oft konzern-koordiniert
- Gemeinsamer Sanierungs-Bericht
Forderungs-Anmeldung
- Pro Gesellschaft separate Anmeldung
- Inter-Company-Forderungen besonders
Anfechtungs-Prüfung
- Inter-Company-Transaktionen sensitiv (Cash-Pool, Konzerndarlehen, Sicherheiten)
- Nach BGH IX ZR 239/22 vom 18.04.2024 (Anfechtung gesellschafterähnlicher Stellung § 135 InsO) sind die Anforderungen erhöht; Konzern-Sicherheitenketten gesondert prüfen. https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=18.04.2024&Aktenzeichen=IX+ZR+239/22
- Skill
vorsatzanfechtung-133-inso
Anteilseigner-Rechte
- Mutter als Anteilseigner Tochter
- Bei Tochter-Insolvenz Anteile als Insolvenz-Masse
- Bei Mutter-Insolvenz Beteiligung an Tochter
Schritt 13 — Strategie nach Mandanten-Rolle
Konzern-Gesellschaft (Schuldner)
- Frühe Beratung
- Geschäftsführer-Pflichten § 15a InsO koordinieren
- Antragstellung strategisch
Gläubiger einer Konzern-Gesellschaft
- Forderungs-Anmeldung in alle relevanten Gesellschaften
- Sicherheiten-Geltendmachung
- Vergleichs-Bewertung
Insolvenz-Verwalter
- Konzern-Verwalter-Bestellung erstreben
- Koordinations-Plan entwickeln
- Inter-Company-Anfechtungen prüfen
Käufer Distressed M&A
- Carve-Out Konzern-Teile
- Asset-Deal vs. Share-Deal
- Erwerber-Garantien
Verzahnung mit anderen Skills
mandat-triage-insolvenzrecht— Einstiegantragspflicht-15a-inso— Geschäftsführer-Pflichtensanierungsmoderation-94-starug— Vor-Insolvenz-Sanierungglaeubigerausschuss-mitwirkung— Konzern-Gläubigerausschussdo-versicherung-manager-haftung— Geschäftsführer-Schutzvorsatzanfechtung-133-inso— Inter-Company-Anfechtunginsolvenzgeld-165-sgb-iii— Arbeitnehmer-Schutz
Ausgabe
konzerninsolvenz-{az}.mdmit Konzern-Struktur-Analyse Antrags-Strategie Koordinations-Plan- Konzern-Sanierungs-Konzept
- Verflechtungs-Analyse
- Inter-Company-Forderungs-Inventar
- Antragsschriftsätze koordiniert
- Frist im Fristenbuch (3-Wochen-Frist § 15a InsO pro Gesellschaft)
Quellen
- InsO §§ 3a 3d 3e 15a 22a 269a-269i 270 270d
- AktG §§ 15 17 18
- HGB § 290
- BGB § 613a
- EuInsVO VO (EU) 2015/848 Art. 56-77
- BGH IX. Senat zur Konzern-Anfechtung
- Skauradszun Konzerninsolvenzrecht
- Frind Konzerninsolvenz
- Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder Tabellenfundstellen aus Modellwissen; nur Nutzerquelle, amtliche/freie Quelle oder lizenzierte Live-Verifikation verwenden.
Weitere Leitentscheidungen — Konzerninsolvenz (Stand Mai 2026)
- BGH IX ZR 239/22 vom 18.04.2024 — Verschärfung der Anforderungen an Anfechtung gesellschafterähnlicher Stellung (§ 135 InsO); relevant für konzerninterne Darlehen und Sicherheiten. https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=18.04.2024&Aktenzeichen=IX+ZR+239/22
- BGH IX ZR 122/23 vom 05.12.2024 — Unlauterkeit bei Bargeschäft (§ 142 InsO) auch in Konzernverhältnissen einschlägig.
- BGH IX ZR 127/24 vom 13.11.2025 (Wirecard) — Nachrangigkeit kapitalmarktrechtlicher Aktionärsschadensersatzansprüche in der Insolvenz der AG (Bedeutung für Konzernspitze als Holding-AG).
- EuInsVO und konkrete EuGH-Entscheidungen zu COMI/Konzerninsolvenz vor Ausgabe über curia.europa.eu oder dejure.org verifizieren.