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Student erstellt Gliederung für juristische Hausarbeit mit korrekter Tiefenstruktur A Roemisch Arabisch Kleinbuchstaben. Anspruchsgrundlagen-Reihenfolge Zivilrecht öffentlich-rechtlicher Aufbau Strafrecht Drei-Stufen. Normen §§ 133 157 BGB Methodenlehre. Prüfraster Gliederungs-Logik Hierarchie Prüfungsschema-Sichtbarkeit Vollständigkeit. Output Gliederungs-Entwurf Tiefenstruktur-Template. Abgrenzung zu gutachtenstil-vs-urteilsstil (Stil) und subsumtion-schritt-für-schritt (Inhalt) im Hausarbeitenmacher: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Arbeitsschritt.

Klotzkette By Klotzkette schedule Updated 6/7/2026

name: gliederung-mit-tiefenstruktur description: "Student erstellt Gliederung für juristische Hausarbeit mit korrekter Tiefenstruktur A Roemisch Arabisch Kleinbuchstaben. Anspruchsgrundlagen-Reihenfolge Zivilrecht öffentlich-rechtlicher Aufbau Strafrecht Drei-Stufen. Normen §§ 133 157 BGB Methodenlehre. Prüfraster Gliederungs-Logik Hierarchie Pr..."

Gliederung mit Tiefen-Struktur

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: Hausarbeitsfrist i.d.R. 4-6 Wochen, kein Abgabeaufschub, JAG-Wiederholung pro Klausur, Promotionsverfahren landesrechtlich.
  • Tragende Normen verifizieren: JAG/JAPO Land (Pflicht-Hausarbeit), HRG, Studien-/Prüfungsordnung, GG Art. 5 Abs. 3, UrhG §§ 51, 51a (Zitatrecht), Promotionsordnung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Studenten, Korrektor (Lehrstuhl/Justizprüfungsamt), Bibliothek, juris/Beck-Online (Recherche), Plagiats-Software.
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Gutachten-Hausarbeit, Sachverhalt, Lösungsskizze, Literaturverzeichnis, Plagiatsbericht, Korrekturanmerkungen, Notenbescheid — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Triage zu Beginn

  1. Welches Fachgebiet und wie viele Anspruchsgrundlagen/Prüfungspunkte sind zu erwarten?
  2. Wie ist die gewuenschte Tiefe der Gliederung (Anfaenger: A.I.1.a), Examen: tiefer)?
  3. Gibt es Konkurrenzen zwischen Anspruchsgrundlagen, die in der Gliederung sichtbar sein müssen?
  4. Sollen Hilfsweise-Prüfungen als eigene Gliederungspunkte oder als Unterpunkte erscheinen?

Aktuelle Rechtsprechung und Methodik

  • Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Zentrale Normen

  • § 242 BGB — Treu und Glauben: Gliederung muss die rechtlichen Beziehungen vollstaendig abbilden
  • § 308 ZPO — Bindung an Antraege: Gliederung darf nicht über den Bearbeitungsvermerk hinausgehen
  • §§ 195 ff. BGB — Verjährung als eigener Gliederungspunkt bei Anspruchs-Erloesung
  • § 362 BGB — Erfuellung als erster Erloeschungsgrund in Gliederungs-Unterebene

Schritt 1 — Standard-Tiefenstruktur

A. Erster Hauptpunkt
 I. Erster Unter-Hauptpunkt
 1. Erste Voraussetzung
 a) Erste Teilvoraussetzung
 aa) Erste Teil-Teil-Voraussetzung
 bb) Zweite Teil-Teil-Voraussetzung
 b) Zweite Teilvoraussetzung
 2. Zweite Voraussetzung
 II. Zweiter Unter-Hauptpunkt
B. Zweiter Hauptpunkt

Reihenfolge: A — B — C; I — II — III; 1 — 2 — 3; a) — b) — c); aa — bb — cc.

Schritt 2 — Reihenfolge je Fachgebiet

Zivilrecht

A. Anspruch K gegen B aus § 433 II BGB (Kaufpreiszahlung)
 I. Wirksamer Kaufvertrag
 1. Angebot
 2. Annahme
 3. Wirksamkeit (Geschäftsfähigkeit, Form, AGB)
 II. Anspruch nicht erloschen
 1. Erfüllung § 362 I BGB
 2. Aufrechnung § 387 BGB
 3. Verjährung
 III. Anspruch durchsetzbar
 1. Einreden (z.B. § 320 BGB)

B. Anspruch K gegen B aus § 280 I BGB iVm § 433 BGB (Schadensersatz statt der Leistung)
 I. Schuldverhältnis
 II. Pflichtverletzung
 III. Vertretenmüssen
 IV. Schaden

Öffentliches Recht (Verwaltungsklage)

A. Zulässigkeit
 I. Verwaltungsrechtsweg § 40 VwGO
 II. Statthafte Klageart § 42 I VwGO
 III. Klagebefugnis § 42 II VwGO
 IV. Vorverfahren §§ 68 ff. VwGO
 V. Klagefrist § 74 VwGO
 VI. Zuständigkeit (sachlich, örtlich)

B. Begründetheit
 I. Anspruchsgrundlage / Rechtsgrundlage
 II. Formelle Rechtmäßigkeit (Zuständigkeit, Verfahren, Form)
 III. Materielle Rechtmäßigkeit
 1. Tatbestand
 2. Rechtsfolge / Ermessen
 IV. Rechtsverletzung Kläger

Strafrecht

A. Strafbarkeit T wegen Diebstahl gemäß § 242 StGB
 I. Tatbestand
 1. Objektiver Tatbestand
 a) Fremde bewegliche Sache
 b) Wegnahme
 aa) Bruch fremden Gewahrsams
 bb) Begründung neuen Gewahrsams
 2. Subjektiver Tatbestand
 a) Vorsatz
 b) Zueignungsabsicht
 aa) Aneignungs-Element
 bb) Enteignungs-Element
 II. Rechtswidrigkeit
 III. Schuld
 1. Schuldfähigkeit
 2. Schuldformen / Unrechtsbewusstsein
 3. Entschuldigungsgründe
 IV. Strafzumessungs-Erwägungen (ggf.)
 V. Ergebnis

Schritt 3 — Anspruchsgrundlagen-Reihenfolge im Zivilrecht (V-C-G-D-D-B)

Rang Anspruchs-Grundlage Norm
V ertrag Erfüllungsanspruch § 433 II BGB usw.
C ulpa in contrahendo Vorvertragliches Verschulden § 280 I iVm § 311 II BGB
G eschäftsführung ohne Auftrag echte / unechte GoA §§ 677 ff. BGB
D inglich Eigentums-/Besitzansprüche §§ 985 und 1004 BGB
D elikt Unerlaubte Handlung §§ 823 ff. BGB
B ereicherung Leistungs-/Eingriffskondiktion §§ 812 ff. BGB

Warum diese Reihenfolge?

  • Vertraglich vor gesetzlich: Vertrags-Anspruch ist regelmäßig spezieller
  • Vorvertraglich vor dinglich: c.i.c. wird oft als "neben-vertraglich" gerechnet
  • Vor Bereicherung: weil bei Vorliegen eines Vertrags Bereicherung typisch ausgeschlossen ist (Bestandsschutz Leistungs-Anspruch)

Schritt 4 — Tiefe der Gliederung

Anfänger-Hausarbeit (20-30 Seiten)

  • Hauptpunkte: 3-5
  • Maximal-Tiefe: aa) / bb)
  • Mehr Tiefe verzettelt

Fortgeschrittenen-Hausarbeit (30-40 Seiten)

  • Hauptpunkte: 4-7
  • Maximal-Tiefe: aaa) / bbb)
  • Bei sehr komplexen Anspruchs-Konkurrenzen tiefere Strukturierung

Examens-Hausarbeit (50-80 Seiten)

  • Hauptpunkte: 5-10
  • Maximal-Tiefe: ααα) / βββ) (gr. Buchstaben für Tiefen-Tiefe)

Schritt 5 — Konkretes Gliederungs-Beispiel — gemischter Fall

Sachverhalt: A verkauft B ein gebrauchtes Auto. B zahlt nicht. Später entwickelt A Bedenken wegen einer Mängel-Anzeige B's, dass das Auto nicht funktioniere.

A. Anspruch A gegen B auf Kaufpreis aus § 433 II BGB
 I. Wirksamer Kaufvertrag
 1. Angebot
 2. Annahme
 3. Wirksamkeit (AGB-Kontrolle? Sittenwidrigkeit?)
 II. Anspruch nicht erloschen
 1. Erfüllung
 2. Rücktritt B (§ 437 Nr. 2 sowie §§ 323 und 326 BGB)
 a) Mangel
 aa) Vereinbarte Beschaffenheit
 bb) Übliche Beschaffenheit
 b) Nacherfüllungs-Frist gesetzt?
 c) Folge: Rücktritt durchgreifend?
 3. Aufrechnung (Schadensersatz B)
 III. Anspruch durchsetzbar
 1. Verjährung
 2. § 320 BGB Einrede

B. Anspruch A gegen B auf Schadensersatz aus §§ 280 I, 437 Nr. 3 BGB
 I. Schuldverhältnis (Kaufvertrag)
 II. Pflichtverletzung
 III. Vertretenmüssen
 IV. Schaden

C. Gegenanspruch B gegen A auf Lieferung mangelfreier Sache aus § 437 Nr. 1 BGB
 I. Mangel
 II. Frist
 III. Anspruch nicht ausgeschlossen

Schritt 6 — Probleme bei der Gliederung

Problem 1: Doppelung von Voraussetzungen

Wenn dieselbe Voraussetzung in zwei Anspruchs-Grundlagen geprüft wird:

✅ Beim ersten Mal vollständig prüfen. ✅ Beim zweiten Mal verweisen: "Auf die Ausführungen unter A. I. wird verwiesen."

Problem 2: Tief-Verschachtelung

Wenn die Tiefe aa) → aaa) benötigt wird, prüfe:

  • Lässt sich strukturell anders gliedern?
  • Sind die untersten Punkte wirklich getrennt zu behandeln?

Problem 3: Hilfsweise-Prüfung

Wenn ein Punkt am Ergebnis nicht entscheidet, aber zur Vollständigkeit zu prüfen ist:

III. Hilfsweise: Annahme der Wirksamkeit des Vertrags
 1. ...
 2. ...

Problem 4: Mehrere Anspruchssteller

Bei mehreren Klägern: pro Kläger eigenen Hauptpunkt.

A. Ansprüche des A
 I. Anspruch gegen B
 II. Anspruch gegen C
B. Ansprüche des K
 I. Anspruch gegen B
 II. Anspruch gegen C

Schritt 7 — Inhaltsverzeichnis

Format

INHALTSVERZEICHNIS

A. Ansprüche des A gegen B........................................ 5
 I. Anspruch aus § 433 II BGB................................... 5
 1. Wirksamer Kaufvertrag.................................... 5
 a) Angebot............................................... 5
 b) Annahme............................................... 6
 c) Wirksamkeit........................................... 7
 2. Anspruch nicht erloschen.................................. 9
 II. Anspruch aus § 823 I BGB................................... 12
B. Ansprüche des B gegen A....................................... 15
...

Tipps

  • Seitenzahlen genau angeben
  • Tiefen-Struktur visuell durch Einrückung
  • Bei elektronisch generiertem Inhaltsverzeichnis Verlinkungen verwenden

Schritt 8 — Selbst-Test

  • Liest sich Deine Gliederung wie eine Geschichte?
  • Folgen die Anspruchs-Grundlagen der V-C-G-D-D-B-Regel (Zivilrecht)?
  • Sind alle Tatbestandsmerkmale erfasst?
  • Sind keine Strukturen über-tief?
  • Sind alle Hilfsweise-Punkte gekennzeichnet?

Hilfsfragen für Deine Reflexion

  • Habe ich die Reihenfolge der Anspruchsgrundlagen richtig?
  • Ist meine Tiefe angemessen für die Hausarbeit-Art?
  • Habe ich alle Tatbestandsmerkmale erfasst?
  • Habe ich die Konkurrenzen strukturell abgebildet?
  • Habe ich Hilfsweise-Prüfungen als solche markiert?

Übergang zu

  • gutachtenstil-vs-urteilsstil — Schreib-Stil
  • zivilrecht-anspruchsgrundlagen-pruefung — Detail Zivilrecht-Schema
  • öffentliches-recht-statthaft-zulaessig-begruendet — ÖR-Schema
  • strafrecht-tatbestand-rechtswidrigkeit-schuld — Strafrecht-Schema
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