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Bewertung und Minderung von Single-Source-Risiken bei China-Lieferanten: Identifikation monopolartiger Bezugsquellen, Kritikalitätsbewertung nach CRMA und LkSG § 5, Notfallplanung, Dual-Sourcing-Optionen, vertragliche Absicherung (Force-Majeure, Lieferpflichten). Output: Single-Source-Risikobericht mit Handlungsoptionen im Festlandchina Wirtschaftsverkehr: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Arbeitsschritt.

Klotzkette By Klotzkette schedule Updated 6/6/2026

name: single-source-risk description: "Bewertung und Minderung von Single-Source-Risiken bei China-Lieferanten: Identifikation monopolartiger Bezugsquellen, Kritikalitätsbewertung nach CRMA und LkSG § 5, Notfallplanung, Dual-Sourcing-Optionen, vertragliche Absicherung (Force-Majeure, Lieferpflichten). Output: Single-Source-Risikoberic..."

Single-Source-Risiko China: Bewertung und Notfallplanung

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
  • Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Fachkern: Single-Source-Risiko China: Bewertung und Notfallplanung

  • Normen-/Quellenanker: AWG/AWV, EU-Dual-Use, Sanktionen, Zoll/USt, Incoterms, Lieferkette/LkSG/CSDDD, IP-/Know-how-Schutz, Datenschutz/Cybersecurity und lokale China-Compliance live prüfen.
  • Entscheidende Weiche: Ordne Lieferant, Werk, Datenfluss, Zahlungsweg, Exportgut, politisches Risiko, IP-Leck und Exit-Szenario getrennt.

Begleitet Mandanten und Berater im Wirtschaftsverkehr mit der Volksrepublik China. Ausgangspunkt ist der konkrete Mandantenfall; Ergebnis ist stets ein verwertbares Arbeitsprodukt.

Mandantenfall

Fall 1: Ein Pharmaunternehmen bezieht 80 Prozent eines API-Wirkstoffs ausschließlich von einem chinesischen Hersteller.

Fall 2: Ein Elektronikhersteller hat keinen Alternativlieferanten für eine spezifische Halbleiter-Komponente aus China.

Fall 3: Eine Rechtsabteilung fragt, wie Single-Source-Risiken vertraglich abgesichert werden können.

Erste Schritte

  1. Single-Source-Güter identifizieren: Produktgruppen ohne alternativen Lieferanten.
  2. Kritikalitätsbewertung: Produktionsausfall bei Lieferstop, Zeithorizont Substitution.
  3. Lieferantenrisiken prüfen: Staatsbeteiligung, XUAR-Bezug, Finanzkraft, Compliance-Status.
  4. Vertragliche Analyse: Bestehen Force-Majeure-, Lieferpflicht- und Pönale-Klauseln?
  5. Dual-Sourcing-Optionen identifizieren: Kosten, Qualität, Vorlaufzeit.
  6. Notfallplan erstellen: Lagerhaltung, Substitutionsplan, Kommunikationspflichten.

Rechtsrahmen

Verbindliches Recht und anerkannte Soft-Law-Quellen für diesen Skill:

  • § 5 LkSG: Risikoanalyse muss Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten erfassen.
  • Critical Raw Materials Act EU 2024: Strategische Rohstoffe dürfen nicht über 65 Prozent aus einem Drittland bezogen werden.
  • § 313 BGB: Wegfall der Geschäftsgrundlage bei Lieferausfall.
  • § 275 BGB: Unmöglichkeit der Leistung bei Exportverbot Ursprungsland.
  • Force-Majeure-Klauseln in Verträgen nach CISG Art. 79.

Quellen sind getrennt nach deutschem Recht, EU-Recht und chinesischem Recht zu handhaben. Bei Widersprüchen gilt: Verbindliches Recht geht Soft Law vor; aktueller Stand ist zu prüfen.

Prüfraster

Schritt für Schritt abzuarbeiten, Ergebnisse dokumentieren:

  • Welche Güter haben keinen außerchinesischen Alternativlieferanten?
  • Wie lange kann die Produktion ohne den China-Lieferanten aufrechterhalten werden?
  • Sind Puffer-Lagerbestände definiert und finanziert?
  • Bestehen vertragliche Lieferverpflichtungen gegenüber Kunden, die gefährdet sind?
  • Gibt es regulatorische Diversifizierungspflichten (CRMA, LkSG)?

Typische Fallstricke

Aus der Beratungspraxis: Diese Fehler sollten aktiv vermieden werden.

  • Scheinvielfalt: Mehrere chinesische Lieferanten aus dem gleichen Ort/Konzern sind kein Dual-Sourcing.
  • Force-Majeure-Lücke: Exportverbote werden in vielen Klauseln nicht als Force Majeure anerkannt.
  • Substitution teurer als gedacht: Qualitätsunterschiede erfordern oft teure Neuzulassungen.

Gegenposition

Folgende Gegenargumente sind im Mandantengespräch zu adressieren:

  • Behörde (BMWK/BAFA): Behältst du den Ermessensspielraum der Behörde im Blick?
  • Vertragspartner China: Welche Interessen und Risikobewertungen hat die chinesische Seite?
  • Investoren/Aufsichtsrat: Sind ESG- und Menschenrechts-Anforderungen berücksichtigt?
  • Compliance: Wurde auf Exportkontroll- und Sanktions-Risiken geprüft?

Quellen

Nur frei prüfbare Quellen aus erlaubten Domains. Rechtsprechung nur mit Gericht und Datum.

Install via CLI
npx skills add https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill single-source-risk
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