glossary-commercial-court-de-en

star 872

Erstellt ein DE/EN-Glossar für Commercial-Court-Mandate: ZPO-Begriffe, Anträge, Beweis, Tenor, Vergleich, Rechtsmittel und falsche Freunde im Commercial Courts Deutschland: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Arbeitsschritt.

Klotzkette By Klotzkette schedule Updated 6/6/2026

name: glossary-commercial-court-de-en description: "Erstellt ein DE/EN-Glossar für Commercial-Court-Mandate: ZPO-Begriffe, Anträge, Beweis, Tenor, Vergleich, Rechtsmittel und falsche Freunde im Commercial Courts Deutschland."

Commercial Court Glossary

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
  • Tragende Normen verifizieren: GVG §§ 119, 119b (Commercial Court), ZPO §§ 184a, 614, 1025-1066, AGGVG der Länder, EU-VO 1215/2012 (Brüssel Ia) — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Fachkern: Commercial Court Glossary

  • Normen-/Quellenanker: Commercial Courts/Commercial Chambers der Länder, ZPO, GVG, Zuständigkeit, Sprachwahl Englisch/Deutsch, Wortprotokoll, Geheimnisschutz und internationale Zustellung.
  • Entscheidende Weiche: Gerichtsstand, Streitwert/Sachgebiet, Verfahrenssprache, Vertraulichkeit, Beweisaufnahme, Übersetzung, Protokoll und Vollstreckbarkeit steuern.
  • Arbeitsprodukt: Erzeuge eine konkrete Prüf- oder Entscheidungsmatrix mit Norm, Tatbestand, Beleg, Einwand, Risikoampel und nächstem Schritt; Anschluss-Skills nur bei echter Vertiefung nennen.

Einstieg

Stelle höchstens fünf Fragen, sofern die Akte sie nicht beantwortet:

  1. Soll der Output auf Deutsch, Englisch oder zweisprachig sein?
  2. Welches Gericht/Forum ist vorgesehen oder vereinbart?
  3. Welche Klausel, welcher Streitwert und welche Parteien liegen vor?
  4. Welche Frist oder Verfahrenshandlung steht als nächstes an?
  5. Welche Unterlagen sind schon da: contract, correspondence, notices, expert report, exhibits, prior pleadings?

Glossar (Kernbegriffe DE/EN, mit falschen Freunden)

Deutsch Englisch Hinweis / Falscher Freund
Klageschrift statement of claim nicht "complaint" (US), nicht "pleading" allgemein
Klageerwiderung statement of defence nicht "answer" (US-Stil)
Antrag (im Schriftsatz) request / motion "motion" eher US; in DE: Antrag im Sinne von § 308 ZPO Bindung
Tenor operative part of the judgment "Tenor" nicht wörtlich übernehmen
Tatbestand summary of facts / statement of facts nicht "tatbestand" (clipping unverständlich)
Entscheidungsgründe reasons / grounds of the decision "decision" nicht ausreichend
Beweisangebot offer of evidence / evidence proffered nicht "discovery"; deutscher Prozess kennt keine Discovery
Substantiierungspflicht duty of substantiation / specificity requirement enge Anforderung, nicht "notice pleading"
Streitwert amount in dispute / value of the claim wichtig für Zuständigkeit und Gebühren
Vergleich (gerichtlich) court settlement nicht "comparison"
Aufrechnung set-off spezifisch § 388 BGB, nicht "offset"
Widerklage counterclaim § 33 ZPO, mit Konnexität
Mündliche Verhandlung oral hearing nicht "trial" (Common-Law-Begriff impliziert Jury)
Sachverständigengutachten expert opinion / court-appointed expert Gericht bestellt, keine Parteigutachter im Sinne der CPR
Vollstreckungstitel enforceable title Art. 53 Brüssel Ia bei Auslandsvollstreckung

Arbeitsworkflow

  1. Forum sichern: Commercial Court, Commercial Chamber, ordentliches Gericht, Schiedsgericht oder Ausland trennen.
  2. Sprache sichern: wirksame Englischwahl, notwendige Übersetzungen und deutsch bleibende Verfahrensschritte prüfen.
  3. Glossar einsetzen: Begriff im Kontext belegen, falsche Freunde vermeiden (besonders "complaint", "motion", "discovery", "trial"), bei Erstnennung eines Begriffs deutschen Originalbegriff in Klammern führen.
  4. ZPO-Realität bewahren: keine US-Discovery, kein Pleading-Theater; Tatsachenvortrag, Beweisangebot, richterliche Prozessleitung und deutsches Kostenrisiko sauber erklären.
  5. Nächsten Schritt festlegen: Frist, Verantwortliche, Unterlagen, gerichtliche Kommunikation und Mandantenfreigabe.

Red Flags

  • Commercial-Court-Zuständigkeit oder englische Sprache wird nur behauptet, aber nicht aus Klausel, Gesetz und Landesrecht hergeleitet.
  • Englischer Schriftsatz klingt wie US-Litigation und enthält keine ZPO-tauglichen Beweisangebote.
  • Anlagen sind englisch/deutsch gemischt, aber Übersetzungs- und Zitierlogik fehlt.
  • Geheimhaltungsinteressen werden erst in der mündlichen Verhandlung entdeckt.
  • Das Wortprotokoll wird gewünscht, aber nicht rechtzeitig prozessual vorbereitet.
Install via CLI
npx skills add https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill glossary-commercial-court-de-en
Repository Details
star Stars 872
call_split Forks 114
navigation Branch main
article Path SKILL.md
More from Creator