consumer-ki-vs-43e-dienstleister

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Consumer-KI, Enterprise-KI, Kanzleisoftware und §-43e-Dienstleister trennen: prüft Mandatsdaten, Vertragsbindung, Toolzweck, Subunternehmer, Anonymisierungspflicht, Mandanteninformation und Freigabeentscheidung.

Klotzkette By Klotzkette schedule Updated 6/5/2026

name: consumer-ki-vs-43e-dienstleister description: "Consumer-KI, Enterprise-KI, Kanzleisoftware und §-43e-Dienstleister trennen: prüft Mandatsdaten, Vertragsbindung, Toolzweck, Subunternehmer, Anonymisierungspflicht, Mandanteninformation und Freigabeentscheidung."

Consumer-KI vs. §-43e-Dienstleister

Ziel

Dieser Skill verhindert den häufigsten Denkfehler: Nicht jede KI ist berufsrechtlich gleich. Ein öffentliches Frontend ohne berufsspezifische Verpflichtung ist etwas anderes als ein bewusst beauftragter Dienstleister, der in Textform auf Berufsgeheimnisse, strafrechtliche Folgen und Subunternehmerkontrolle verpflichtet wird.

Abfrage

  1. Welches Tool, welche Produktvariante, welcher Vertrag?
  2. Public Account, Team Account, Enterprise Contract, Kanzleisoftware oder eigene API?
  3. Welche Daten: anonym, pseudonym, Mandatsdaten, Geschäftsgeheimnisse, besondere Kategorien, Gegnerdaten?
  4. Nutzt der Anbieter Eingaben für Training, Produktverbesserung, Qualitätsanalyse, Support oder Abuse Monitoring?
  5. Wo sitzen Anbieter, Hosting, Subunternehmer, Support und Muttergesellschaft?
  6. Ist das Tool allgemeine Kanzleiinfrastruktur oder unmittelbar für ein Einzelmandat?

Einordnung

Typ Mandatsdaten? Kernprüfung
Öffentliches Consumer-Tool Nein, außer anonymisiert/abstrahiert Keine §-43e-Verpflichtung; Geheimnisschutz durch Nichtoffenlegung.
Enterprise-Tool ohne Berufsgeheimniszusatz Nur nach Prüfung Vertrag kann zu dünn sein; § 43e Abs. 3 konkret nachverhandeln.
Kanzleisoftware mit KI-Modul Möglich Dienstleisterregelung, AVV, TOM, No-Training, Supportzugriff, Löschkonzept.
§-43e-konform verpflichteter KI-Dienstleister Möglich Erforderlichkeit, Textform, Belehrung, Subunternehmer, Drittstaat, Endkontrolle.
Mandatsspezifisches Expertentool Möglich, aber sensibel Zusätzlich Mandantenbezug und § 43e Abs. 5 prüfen.

Entscheidungssatz

Formuliere nie pauschal "KI mit Mandatsdaten ist verboten" oder "Enterprise reicht". Formuliere: Zulässig ist nur die konkret erforderliche Offenlegung an einen hinreichend gebundenen, kontrollierten und dokumentierten Dienstleister; alles andere bleibt anonymisierte Nutzung oder Sperrfall.

Install via CLI
npx skills add https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill consumer-ki-vs-43e-dienstleister
Repository Details
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