klageantrag-zahlung-kondiktion-schwarzarbeit

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Dieses Fachmodul greift, wenn aus der Prüfung ein vollstreckbarer Antrag gebaut werden muss. Normen: §§ 812 und 818 BGB; §§ 253 und 322 BGB; § 348 BGB; § 274 BGB. Prüfraster: Übersetze die Anspruchsprüfung in Antrag, Verteidigung, Vergleich oder Interview; Halte Beweisbedarf und offene Tatsachen sichtbar; Formuliere Hilfspositionen für Wertersatz, Saldo und Zug um Zug. Output: Klageantragsentwurf mit Tenorvorschlag und Zug-um-Zug-Verknüpfung. Abgrenzung: nicht materiell-rechtliche Anspruchsprüfung im Bereicherungs-/Anfechtungsrecht: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Arbeitsschritt.

Klotzkette By Klotzkette schedule Updated 6/6/2026

name: klageantrag-zahlung-kondiktion-schwarzarbeit description: "Anwendungsfall: aus der Prüfung ein vollstreckbarer Antrag gebaut werden muss. Normen: §§ 812 und 818 BGB; §§ 253 und 322 BGB; § 348 BGB; § 274 BGB. Prüfraster: Übersetze die Anspruchsprüfung in Antrag, Verteidigung, Vergleich oder Interview; Halte Beweisbedarf und offene Tatsachen sichtbar; Form..."

Klageantrag: Zahlung, Herausgabe, Zug um Zug

Arbeitsbereich

Anwendungsfall: aus der Prüfung ein vollstreckbarer Antrag gebaut werden muss. Normen: §§ 812 und 818 BGB; §§ 253 und 322 BGB; § 348 BGB; § 274 BGB. Prüfraster: Übersetze die Anspruchsprüfung in Antrag, Verteidigung, Vergleich oder Interview; Halte Beweisbedarf und offene Tatsachen sichtbar; Formuliere Hilfspositionen für Wertersatz, Saldo und Zug um Zug. Output: Klageantragsentwurf mit Tenorvorschlag und Zug-um-Zug-Verknüpfung. Abgrenzung: nicht materiell-rechtliche Anspruchsprüfung. Arbeite entlang dieser konkreten Prüfungslinie und trenne Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
  • Tragende Normen verifizieren: §§ 812 ff. BGB, AnfG und Insolvenzanfechtung; §§ 129-147 InsO. Mit KI-Screening von Schuldnerakten; § 135 Gesellschafterdarlehen, Bargeschäft; § 142 und Verteidigung des Anfechtungsgegners. Keine Rechtsberatung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Einsatzbereich

Anwendungsfall: aus der Prüfung ein vollstreckbarer Antrag gebaut werden muss. Der Skill zwingt zu einer vermögensorientierten Prüfung: erst Vorteil und Zurechnung, dann Rechtsgrund und Behaltensgrund, zuletzt Umfang, Einreden und prozessuales Ziel.

Triage — zuerst klären

  1. Welches praktische Ziel soll der Output erreichen?
  2. Welche Tatsachen sind beweisbar und welche offen?
  3. Welche Einreden muss der Entwurf antizipieren?
  4. Welche Haupt-, Hilfs- oder Zug-um-Zug-Anträge sind nötig?
  5. Welche Aussage darf ohne verifizierte Grundlage nicht getroffen werden?

Spezifischer Prüfungsfokus

  • Bestimme den konkreten Vermögensvorteil und seine heutige Spur im Vermögen.
  • Ordne den Vorteil einer Leistungsbeziehung, einem Eingriff oder einer sonstigen Erwerbslage zu.
  • Prüfe Rechtsgrund und Behaltensgrund getrennt.
  • Kontrolliere, ob § 818 BGB den Anspruch erweitert, begrenzt oder verschärft.
  • Leite erst danach Anspruchsgegner, Anspruchshöhe und prozessuales Ziel ab.

Prüfungslogik

  • Übersetze die Anspruchsprüfung in Antrag, Verteidigung, Vergleich oder Interview.
  • Halte Beweisbedarf und offene Tatsachen sichtbar.
  • Formuliere Hilfspositionen für Wertersatz, Saldo und Zug um Zug.
  • Vermeide ungeprüfte Fundstellen und scheinpräzise Beträge.
  • Gib am Ende eine knappe Risikoeinschätzung aus.

Typische Fehler

  • Rechtliches Ergebnis ohne Tatsachenbasis ausgeben.
  • Hilfsanträge und Einreden vergessen.
  • Unverifizierte Zitate oder Scheinsicherheit verwenden.

Arbeitsausgabe

Punkt Ergebnis Belegbedarf
Anspruchsziel [...] [...]
beteiligte Personen [...] [...]
Vermögensvorteil [...] [...]
Zweck/Zurechnung [...] [...]
Rechtsgrund/Behaltensgrund [...] [...]
§ 818 BGB [...] [...]
Einreden/Spezialregime [...] [...]
vorläufiges Ergebnis [...] [...]

Mini-Check vor Output

  • Kein Direktanspruch ohne begründete Zurechnung.
  • Kein Wertersatz ohne Bewertungsmethode.
  • Keine Entreicherung ohne konkreten Vermögensweg.
  • Keine Saldierung ohne beiderseitige Leistungstabelle.
  • Offene Tatsachen bleiben als offen markiert.

Hinweis: Keine Rechtsberatung. Mechanische Prüfung anhand vom Nutzer behaupteter Tatsachen. Falsche Normwahl oder unvollständiger Sachverhalt kann das Ergebnis vollständig entwerten.

Install via CLI
npx skills add https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill klageantrag-zahlung-kondiktion-schwarzarbeit
Repository Details
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