causa-data-causa-non-secuta

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Dieses Fachmodul greift, wenn der erwartete Leistungserfolg endgültig nicht eingetreten ist. Normen: § 812 Abs. 1 S. 2 Alt. 2 BGB. Prüfraster: Arbeite vom Vermögensvorteil zur Zweck- und Rechtsgrundebene vor; Trenne innere Motivation von erkennbarer Zweckbindung; Prüfe Teilmängel und zeitliche Zäsuren betragsgenau. Output: Prüfergebnis condictio ob rem mit Zweckverfehlung und Anspruchshöhe. Abgrenzung: nicht condictio indebiti § 812 Abs. 1 S. 1 Alt. 1 BGB im Bereicherungs-/Anfechtungsrecht: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Arbeitsschritt.

Klotzkette By Klotzkette schedule Updated 6/6/2026

name: causa-data-causa-non-secuta description: "Anwendungsfall: der erwartete Leistungserfolg endgültig nicht eingetreten ist. Normen: § 812 Abs. 1 S. 2 Alt. 2 BGB. Prüfraster: Arbeite vom Vermögensvorteil zur Zweck- und Rechtsgrundebene vor; Trenne innere Motivation von erkennbarer Zweckbindung; Prüfe Teilmängel und zeitliche Zäsuren betragsg..."

Causa data causa non secuta

Arbeitsbereich

Anwendungsfall: der erwartete Leistungserfolg endgültig nicht eingetreten ist. Normen: § 812 Abs. 1 S. 2 Alt. 2 BGB. Prüfraster: Arbeite vom Vermögensvorteil zur Zweck- und Rechtsgrundebene vor; Trenne innere Motivation von erkennbarer Zweckbindung; Prüfe Teilmängel und zeitliche Zäsuren betragsgenau. Output: Prüfergebnis condictio ob rem mit Zweckverfehlung und Anspruchshöhe. Abgrenzung: nicht condictio indebiti § 812 Abs. 1 S. 1 Alt. 1 BGB. Arbeite entlang dieser konkreten Prüfungslinie und trenne Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
  • Tragende Normen verifizieren: §§ 812 ff. BGB, AnfG und Insolvenzanfechtung; §§ 129-147 InsO. Mit KI-Screening von Schuldnerakten; § 135 Gesellschafterdarlehen, Bargeschäft; § 142 und Verteidigung des Anfechtungsgegners. Keine Rechtsberatung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Einsatzbereich

Anwendungsfall: der erwartete Leistungserfolg endgültig nicht eingetreten ist. Der Skill zwingt zu einer vermögensorientierten Prüfung: erst Vorteil und Zurechnung, dann Rechtsgrund und Behaltensgrund, zuletzt Umfang, Einreden und prozessuales Ziel.

Triage — zuerst klären

  1. Welcher Vermögensvorteil ist exakt gemeint?
  2. Welcher Zweck oder welche Erwartung wurde rechtlich relevant?
  3. Ist der Rechtsgrund nie entstanden, später entfallen oder nur teilweise fehlend?
  4. Gibt es trotz Fehler einen Behaltensgrund?
  5. Welche Tatsachen fehlen für eine belastbare Subsumtion?

Spezifischer Prüfungsfokus

  • Bestimme den konkreten Vermögensvorteil und seine heutige Spur im Vermögen.
  • Ordne den Vorteil einer Leistungsbeziehung, einem Eingriff oder einer sonstigen Erwerbslage zu.
  • Prüfe Rechtsgrund und Behaltensgrund getrennt.
  • Kontrolliere, ob § 818 BGB den Anspruch erweitert, begrenzt oder verschärft.
  • Leite erst danach Anspruchsgegner, Anspruchshöhe und prozessuales Ziel ab.

Prüfungslogik

  • Arbeite vom Vermögensvorteil zur Zweck- und Rechtsgrundebene vor.
  • Trenne innere Motivation von erkennbarer Zweckbindung.
  • Prüfe Teilmängel und zeitliche Zäsuren betragsgenau.
  • Kontrolliere § 814 BGB, § 815 BGB, § 817 S. 2 BGB und Spezialregime.
  • Gib am Ende ein Anspruchsziel mit Beweisbedarf aus.

Typische Fehler

  • Zweck mit Motiv verwechseln.
  • Rechtsgrundmangel nur behaupten.
  • Behaltensgrund nicht gesondert prüfen.

Arbeitsausgabe

Punkt Ergebnis Belegbedarf
Anspruchsziel [...] [...]
beteiligte Personen [...] [...]
Vermögensvorteil [...] [...]
Zweck/Zurechnung [...] [...]
Rechtsgrund/Behaltensgrund [...] [...]
§ 818 BGB [...] [...]
Einreden/Spezialregime [...] [...]
vorläufiges Ergebnis [...] [...]

Mini-Check vor Output

  • Kein Direktanspruch ohne begründete Zurechnung.
  • Kein Wertersatz ohne Bewertungsmethode.
  • Keine Entreicherung ohne konkreten Vermögensweg.
  • Keine Saldierung ohne beiderseitige Leistungstabelle.
  • Offene Tatsachen bleiben als offen markiert.

Hinweis: Keine Rechtsberatung. Mechanische Prüfung anhand vom Nutzer behaupteter Tatsachen. Falsche Normwahl oder unvollständiger Sachverhalt kann das Ergebnis vollständig entwerten.

Install via CLI
npx skills add https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill causa-data-causa-non-secuta
Repository Details
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