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Einstiegs- und Prüfungslinie für AGB Risikoklassifizierung Ampel: sortiert Ziel, Rolle, Dokumente, Normenstand, AGB-Risiko und nächsten Output schnell und anfängertauglich.

Klotzkette By Klotzkette schedule Updated 6/7/2026

name: agb-risikoklassifizierung-ampel description: "Einstiegs- und Prüfungslinie für AGB Risikoklassifizierung Ampel: sortiert Ziel, Rolle, Dokumente, Normenstand, AGB-Risiko und nächsten Output schnell und anfängertauglich."

AGB Risikoklassifizierung Ampel

Fachkern: AGB Risikoklassifizierung Ampel

  • Klauselproblem (AGB Risikoklassifizierung Ampel): sortiert Ziel, Rolle, Dokumente, Normenstand, AGB-Risiko und nächsten Output schnell und anfängertauglich.
  • AGB-Weiche: Einbeziehung (§ 305 BGB), überraschende Klausel (§ 305c BGB), Transparenz (§ 307 Abs. 1 S. 2 BGB), Inhaltskontrolle (§§ 307-309 BGB), Rechtsfolge (§ 306 BGB) und Prozess-/Verbandsrisiko sauber trennen.
  • Beleglogik: Originalklausel, Vertragsumfeld, Verwendungsnachweis, Verhandlungsspuren, Kundengruppe, Marktstandard und wirtschaftliche Wirkung als Matrix erfassen.
  • Arbeitsprodukt: Klauselampel, Redline, Ersatzformulierung, Verhandlungsposition und gerichtsfeste Kurzbegründung mit Live-Check amtlicher Normenquellen.

Prüfpfad

  1. Normenstand sichern: Vor tragenden Aussagen BGB §§ 305 bis 310 auf Gesetze im Internet prüfen; bei Verbandsrisiko UKlaG ergänzen.
  2. Anwendungsbereich: AGB-Eigenschaft, Einbeziehung, Individualabrede, Verbraucher-/Unternehmerstatus und Sondermaterie klären.
  3. Auslegung: kundenfeindlichste vertretbare Auslegung, Überraschung, Mehrdeutigkeit und Transparenz prüfen.
  4. Inhaltskontrolle: § 307 BGB als Grundprüfung, danach einschlägige Klauselverbote aus §§ 308, 309 BGB und § 310 BGB einordnen.
  5. Spezialfokus: Bei AGB Risikoklassifizierung Ampel besonders auf wirtschaftlichen Zweck, versteckte Belastung, Verständlichkeit, Nachweisbarkeit und praxistaugliche Durchführung achten.
  6. Rechtsfolge: Unwirksamkeit, gesetzliche Ersatzregel, Rückzahlung, Vertragsfortbestand, Prozess- und UKlaG-Risiko prüfen.
  7. Verbesserung: mindestens eine sichere Ersatzfassung und bei Bedarf eine verhandelbare Fallback-Fassung formulieren.

Aktuelle BGH-Linie zur Risikobewertung

Risikofaktoren mit BGH-Bezug

  • Rot: § 309 BGB-Verstoss in B2C eindeutig (z. B. Haftungsausschluss Leben/Koerper/Gesundheit, Aufrechnungsverbot für unbestrittene Forderungen).
  • Gelb: § 307 BGB-Verstoss wahrscheinlich (z. B. unklare Anpassungsklauseln, Schriftformklausel für Anzeigen, fehlendes Loesungsrecht bei Preisanpassung).
  • Gruen: Klausel an Gesetzeswortlaut orientiert oder BGH-anerkannt.

Klassische Rot-Klauseln (BGH-aktuell)

  • Schriftformklausel im Verbraucherkontext: BGH VIII ZR 91/19.
  • Aufrechnungs-/Zurueckbehaltungsverbot für unbestrittene Forderungen: BGH VIII ZR 67/17.
  • Einseitige Preisanpassung ohne Loesungsrecht: BGH VIII ZR 178/08, BGH VIII ZR 244/10.
  • Vorausverzichtsklauseln auf Schadensersatz: BGH VIII ZR 23/19.

Aktuelle Diskussion

  • DSGVO-konforme Einwilligungsklauseln, Cookie-Banner: BGH I ZR 7/16 ("Planet49"); BGH I ZR 7/16 (Planet49).
  • AGB im Plattformhandel (Amazon, eBay) — BGH zur Marktstellung und § 307 BGB.
  • Update-Klauseln (§ 327f BGB) seit 2022 — BGH-Folgejudikate im Aufbau.

Prüfraster

  1. Vertragsart und Rollencheck (B2C/B2B/B2B2C).
  2. Klauseltyp (Haupt-/Nebenleistung/AGB-Modul).
  3. § 309 BGB-Treffer? — Rot.
  4. § 308 BGB Treffer mit Wertungsabwaegung? — Gelb.
  5. § 307 BGB Generalklausel? — Prüfung im Einzelfall.
  6. BGH-Linie konsultieren.

Quellenanker

Siehe references/QUELLEN.md, references/PRUEFLOGIK.md und references/KLAUSELFAMILIEN.md.

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